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Das Metro-Projekt

Fortschritte, Rückschläge und Konkurrenten: Was in den letzten fünf Jahren geschah.

Juni 2013: Ein Projektteam unter der Führung des Ruswiler Immobilienhändlers Franz Zihlmann und des Luzerner Bauplaners Marcel Sigrist tritt erstmals an die Öffentlichkeit und präsentiert die Idee einer Metro-Verbindung zwischen dem Schwanenplatz und einem Parkhaus im Gebiet Ibach. Dieses soll Platz für 3500 Autos und 80 Cars bieten. Kostenpunkt: 400 Millionen Franken. Die Metro soll ab 2018 in Betrieb gehen.

Juli 2013: Die Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) signalisieren, dass sie bereit wären, die geplante Metro zu betreiben.

September 2013: Stadtrat Adrian Borgula lädt alle Beteiligten zu einem runden Tisch ein. Neben den Initianten sind auch Vertreter der Gemeinderäte Ebikons und Emmens sowie von den zuständigen Departementen der Stadt und des Kantons geladen. Dabei kommen Fragen zur Akzeptanz, zur Wirtschaftlichkeit und zur Verkehrsstrategie zur Sprache.

November 2013: Das Luzerner Ingenieurunternehmen EWP Bucher Dillier AG bringt die Idee eines unterirdischen Parkhauses unter dem Musegghügel aufs Tapet. Konkret: Für 150 Millionen Franken soll ein Parkhaus für 672 Autos und 27 Cars realisiert werden.

Juli 2014: Der Luzerner Stadtrat fällt einen Grundsatzentscheid: Er favorisiert das Parkhaus Musegg. Die Metro-Initianten halten jedoch an ihrem Projekt fest.

November 2014: Gegen das Parkhaus wird eine Volksmotion eingereicht. Die Metro-Initianten riechen Morgenluft. Gespräche mit der Stadt finden zu diesem Zeitpunkt jedoch keine mehr statt.

Juni 2015: Auch der Luzerner Regierungsrat äussert sich nun negativ gegenüber dem Metro-Projekt.

September 2015: Die Metro Luzern Holding AG ist Konkurs. Die Holding sorgte für die Finanzierung des Projekts. Hinter ihr steht der Ruswiler Immobilienhändler Franz Zihlmann.

Dezember 2016: Mit 23 zu 22 Stimmen überweist das Stadtparlament ein Postulat, welches den Stadtrat auffordert, die Zusammenarbeit mit den Initianten der Musegg Parking AG sofort zu beenden. In der Folge lancieren Befürworter die Initiative «Aufwertung der Innenstadt», um dies rückgängig zu machen.

August 2017: Ein weiteres Konkurrenzprojekt wird publik: Private Initianten planen, ein neues Parkhaus unter dem Schweizerhofquai zu bauen. Das unterirdische Parking soll in erster Linie Platz für Reisecars bieten.

November 2017: Metro-Idee wird wiederbelebt. Ein Postulat, das alle Parteien ausser der CVP unterstützen, fordert den Stadtrat auf, das Metro-Projekt nochmals zu prüfen.

April 2018: SVP-, GLP- und BDP-Vertreter lancieren eine Volksinitiative. Diese will, dass die Stadt alle nötigen Abklärungen trifft, um das Metro-Projekt zu konkretisieren.

Juni 2018: Die Initiative «Die Metro Luzern verdient eine Chance» wird eingereicht.

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