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Das neue Haus Pilatus bietet freie Sicht auf den Luzerner Hausberg

Nach 2,5 Jahren Bauzeit ist das Haus Pilatus bezugsbereit. Damit hat das Betagtenzentrum Dreilinden nun total 202 Pflegeplätze. Im Seminarraum können auch Partys stattfinden.
Sandra Monika Ziegler
Haus Pilatus: Der Seminarraum mit Dachterrasse und freier Sicht auf See und Berge. (Bilder: Nadia Schärli, Luzern, 12. Juni 2019)Haus Pilatus: Der Seminarraum mit Dachterrasse und freier Sicht auf See und Berge. (Bilder: Nadia Schärli, Luzern, 12. Juni 2019)
Ein Zimmer zur Seeseite kostet 211 Franken pro Tag.Ein Zimmer zur Seeseite kostet 211 Franken pro Tag.
Grosszügige Aufenthaltsräume hat es auf jeder Etage.Grosszügige Aufenthaltsräume hat es auf jeder Etage.
Im Speisesaal werden die langen Tischreihen für den Eröffnungsanlass aufgedeckt. Im Speisesaal werden die langen Tischreihen für den Eröffnungsanlass aufgedeckt.
Der Andachtsraum im Haus Pilatus.Der Andachtsraum im Haus Pilatus.
Der helle Eingangsbereich ist als Begegnungszone gedacht.Der helle Eingangsbereich ist als Begegnungszone gedacht.
Das Haus Pilatus wurde umgebaut und wird nun wieder eröffnet.Wir machen einen Rundgang.Pflegeheim Dreilinden Haus PilatusLuzern 12. Juni 2019Nadia Schärli / Luzernerzeitung Das Haus Pilatus wurde umgebaut und wird nun wieder eröffnet.
Wir machen einen Rundgang.
Pflegeheim Dreilinden Haus Pilatus
Luzern 12. Juni 2019
Nadia Schärli / Luzernerzeitung
Auf den Gängen sind 70 historische Bilder nach den drei Themen Luzerner Quartiere, prägnante Villen und Stimmungsbilder aufgehängt.Auf den Gängen sind 70 historische Bilder nach den drei Themen Luzerner Quartiere, prägnante Villen und Stimmungsbilder aufgehängt.
Jede Etage verfügt über einen Aufenthaltsraum.Jede Etage verfügt über einen Aufenthaltsraum.
Der Eingangsbereich mit Empfangsschalter und Durchgang zum Restaurant Vivatus.Der Eingangsbereich mit Empfangsschalter und Durchgang zum Restaurant Vivatus.
Die Standardeinrichtung für jedes Zimmer ist leicht verstellbar.Die Standardeinrichtung für jedes Zimmer ist leicht verstellbar.
Alle Nasszellen im Haus sind behindertengerecht ausgestattet.Alle Nasszellen im Haus sind behindertengerecht ausgestattet.
Die Zimmer verfügen nur über Duschen, fürs Baden ist eine extra grosszügige Nasszelle mit freistehender Wanne eingerichtet.Die Zimmer verfügen nur über Duschen, fürs Baden ist eine extra grosszügige Nasszelle mit freistehender Wanne eingerichtet.
Eingangsbereich mit Sitzmöglichkeiten zum Verweilen. Im Hintergrund historische Bilder über das ehemalige Haus Rigi, das einst ein Sanatorium war.Eingangsbereich mit Sitzmöglichkeiten zum Verweilen. Im Hintergrund historische Bilder über das ehemalige Haus Rigi, das einst ein Sanatorium war.
Zuhause wie im Hotel: Hergerichtet für den Tag der offenen Tür. Zuhause wie im Hotel: Hergerichtet für den Tag der offenen Tür.
Grosszügig wurde die Umgebung umgestaltet: Hier im Aussenbereich der neuen Demenzabteilung.Grosszügig wurde die Umgebung umgestaltet: Hier im Aussenbereich der neuen Demenzabteilung.
Sicht von Aussen: Jedes Zimmer verfügt über einen Balkon.Sicht von Aussen: Jedes Zimmer verfügt über einen Balkon.
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Blick in das neue Haus Pilatus des Betagtenzentrums Dreilinden

Hell, einladend und mit einer betörenden Aussicht: Die Rede ist vom Haus Pilatus, das nach einer Totalsanierung das Angebot der Viva Luzern AG Dreilinden um 82 Pflegebetten erweitert. Wer auf der Terrasse steht oder im Speisesaal sitzt, kann seinen Blick über den See, das KKL, die Seebrücke oder die Berggipfel schweifen lassen. 28 Millionen Franken hat der Luzerner Pflegeanbieter investiert.

«Ab Juli kehrt hier Leben ein. Es wird ein Haus zum Wohlfühlen», sagt Betriebsleiterin Jasmin Höliner. Dann werden rund 60 Bewohnerinnen vom Haus Diamant im Eichhof ihr neues Zuhause im Haus Pilatus beziehen. Unterstützt werden sie dabei von Zivildienstmitarbeitenden.

Angebot den Ansprüchen angepasst

Die Bedürfnisse der Bewohnerinnen haben sich mit dem höher werdenden Eintrittsalter verändert, das wurde auch bei der Raumkonzeption beachtet. Alle Nasszellen sind behindertengerecht ausgebaut. Zur Standardeinrichtung gehören Bett, Nachttisch und Schrank. Diese Möblierung lässt genügend Raum für persönlichen Gegenstände, welche die Bewohnerinnen selber mitbringen.

Je nach Zimmerlage gibt der Balkon freie Sicht auf See und Berge oder ins Quartier. Um den Rundum-Service auch pflegerisch stemmen zu können, wurde der Personalbestand um 45 Vollzeitstellen aufgestockt. Das neue Haus verfügt zudem über eine Demenzabteilung mit Garten, ein Trakt mit sechs Zweibett-Zimmer. Fünf davon sind bereits belegt.

«Wir haben uns in dieser Abteilung für die Zweibett-Variante entschieden, da Erfahrungen zeigen, dass sich das positiv auf die Bewohner und Bewohnerinnen auswirkt», erklärt Jasmin Höliner. Die anderen Pflegebetten stehen alle in Einzelzimmern. Hier gebe es aber in 16 Zimmern mit mobilen Wänden die Möglichkeit aus zwei Zimmern Wohn- und Schlafraum zu machen – zum Beispiel für ein Paar, das Einziehen will.

Externe Gäste sind willkommen

Flexibel und offen präsentiert sich die Gastronomie: Das Restaurant Vivatus – ein Wortspiel von Viva und Pilatus – bewirtet externe Gäste und richtet auch mal eine Party aus. Dafür eigne sich besonders der Seminarraum mit Dachterrasse erklärt Susan Zwyer, Leiterin Hotellerie: «Hier können Geburtstage, Apéros, Traueressen oder sonstige Privatanlässe stattfinden.»

In Anlehnung an den Quartiernamen wurden auf dem Platz im Eingangsbereich vor dem Restaurant drei Linden gesetzt. Mit einem Brunnen von Roland Heini und zwei Skulpturen von Paul Louis Meier sind zudem zwei Luzerner Künstler verewigt.

Hinweis: Tag der offenen Tür ist am Samstag 15. Juni von 10 bis 16 Uhr.

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