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Das ökologische See-Energie Netz in Luzern wächst – Bauarbeiten beim Inseliquai

Die Energiereserven aus dem Vierwaldstättersee sollen zukünftig noch mehr Luzerner Haushalte heizen und kühlen. Für den Ausbau des See-Energie Netzes startet der städtische Energieversorger Energie Wasser Luzern (Ewl) Anfang November mit den Bauarbeiten beim Inseli.
Wärme- und Kältequelle: Das Luzerner Seebecken. (Bild: PD/Emanuel Ammon)

Wärme- und Kältequelle: Das Luzerner Seebecken. (Bild: PD/Emanuel Ammon)

(dvm) Mit dem Ausbau des See-Energie Netzes in Luzern werden die Energiereserven im Vierwaldstättersee künftig noch stärker für Wärme- und Kühlzwecke genutzt. Im März 2019 hat der städtische Energieversorger Energie Wasser Luzern (EWL) mit der Sanierung der Energiezentrale Inseliquai begonnen.

Anfang November starten nun die Bauarbeiten für eine neue Seewasserleitung von der Energiezentrale ins Luzerner Seebecken, wie EWL in einer Mitteilung schreibt. Diese dauerten bis Ende Februar 2020. Für die Querung des Inseliquais und des gleichnamigen Parks sind laut EWL Grabarbeiten notwendig. Eine Abdeckung mit Stahlplatten sorge dafür, dass die Strasse jederzeit zweispurig befahrbar bleibe. Im Park werde der Fussgängerweg umgeleitet. Bauwände würden Passanten vor Ort über die Arbeiten informieren.

Das See-Energienetz in Luzern, Kriens und Horw. (Grafik: PD/EWL)

Das See-Energienetz in Luzern, Kriens und Horw. (Grafik: PD/EWL)

Beeindruckende Arbeiten unter Wasser

Die Stahlrohre, durch welche ab Juli 2020 Seewasser in die Energie-Zentrale rauscht, werden in Beckenried zusammengeschweisst, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Rohrstücke mit einer Länge von 60 Meter und einem Durchmesser von 70 Zentimeter würden im Anschluss über den Seeweg nach Luzern transportiert. Dort versenke man die Leitungen, die am Grund von Tauchern miteinander verbunden und vergraben würden. Für die Schifffahrt gibt es laut EWL keinerlei Einschränkungen.

Umweltschonend heizen und kühlen

Die See-Energieanlage Inseliquai soll im Endausbau rund 3'700 Haushalte mit Wärme und Kälte versorgen. Das entspricht einer Energiemenge von 30 Gigawattstunden im Jahr. Dank der Wärmeenergie aus dem See können gemäss EWL jährlich bis zu 5'500 Tonnen CO2 eingespart werden. (dvm)

Mehr Informationen über See-Energie und dessen Funktionsweise finden Sie hier.

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