Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Das Paraplegiker-Zentrum Nottwil bezieht neue Räumlichkeiten

Der Ausbau des Schweizer Paraplegiker-Zentrums (SPZ) in Nottwil schreitet voran: Nun sind zwei Operationssäle und eine Intensivpflegestation mit sechzehn Plätzen in Betrieb genommen.
Die neuen Operationssäle sind mit modernster Technik ausgestattet. (Bild: PD)

Die neuen Operationssäle sind mit modernster Technik ausgestattet. (Bild: PD)

Seit Herbst 2015 wird in Nottwil gebaut, denn bis Ende 2020 muss das stark ausgelastete Schweizer Paraplegiker-Zentrum seine Kapazität von aktuell 150 auf 190 Betten aufstocken. Insgesamt investiert die Schweizer Paraplegiker-Gruppe für den Ausbau am Campus in Nottwil rund 150 Millionen Franken. Darin enthalten sind auch eine neue Tiefgarage, eine rollstuhlgängige Verbindung zwischen dem Hotel Sempachersee und dem Guido A. Zäch Institut sowie ein Besucherzentrum.

Einige Teilprojekte sind bereits abgeschlossen. Nun hat das Schweizer Paraplegiker-Zentrum einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht: Zwei der drei neuen Operationssäle sind jetzt einsatzbereit, der dritte wird es im Verlauf des Frühjahrs 2019 sein, wie das Schweizer Paraplegiker Stiftung (SPS) am Montag mitteilte. Mitte Oktober wurde der erste Patient im neu gebauten Nordtrakt operiert. Zudem sind seit Anfang November auch die sechzehn Zimmer der neuen Intensivpflegestation in Betrieb.

Der O-Arm ist ein wichtiges Instrument in den neuen Operationssälen. (Bild: PD)

Der O-Arm ist ein wichtiges Instrument in den neuen Operationssälen. (Bild: PD)

Neue Operationssäle «schlichtweg fantastisch»

Die neuen Operationssäle seien sehr grosszügig und weitsichtig geplant worden – weil die technische Entwicklung im Medizinbereich enorm voranschreite und neue Instrumente oftmals auch mehr Platz be-nötigen würden. Zwei dieser Instrumente im neuen Operationsbereich sind der O-Arm und das Navigationssystem S8. Das Röntgengerät liefert bei Bedarf laufend Bilder in 3D-Optik, das Navigationssystem erleichtert den Operateuren hingegen die Orientierung und erhöht die Präzision.

Für Ronald Vonlanthen, Chefarzt Akutmedizin und Mitglied der Geschäftsleitung des Schweizer Paraplegiker-Zentrums, sind die neuen Operationssäle «schlichtweg fantastisch». Er sagt: «Dank gross-zügigen Spendern konnten wir in die modernste Technik investieren, die den Patienten bestmögliche Versorgung bietet.» Die neue Infrastruktur erlaube es, Querschnittgelähmte, Frischverletzte und Fussgänger mit Rückenbeschwerden optimal zu behandeln. (pd/zim)

Ein Zimmer der neuen Intensivpflegestation. (Bild: PD)

Ein Zimmer der neuen Intensivpflegestation. (Bild: PD)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.