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Der Maratholino – das Rennen der künftigen Cracks

Mit dem Maratholino bietet der Swiss City Marathon auch ein Rennen für die Kids.
Simon Wespi

Über 11'000 Läuferinnen und Läufer nahmen gestern am Swiss City Marathon teil. Die Altersspanne reichte dabei von vier Jahren bis über 75-Jährige. Jung und Alt nahmen in den verschiedensten Distanzen und Kategorien teil. Wenn die «Grossen» ihren Wettkampf über 10, 21 oder 42 Kilometer bestreiten, laufen die «Kleinen» den Maratholino.

Vor über zehn Jahren wurde dieser Event für die Kids ins Leben gerufen. Nebst einem Maratholino in Horw wurde jeweils auch ein Kinderrennen beim Verkehrshaus durchgeführt. Gestern fand dieser Nachwuchsevent erstmals auf der Luzerner Seebrücke statt. Zur Freude vieler Familien verlegten die Organisatoren den Maratholino in die Innenstadt.

Da um die Mittagszeit die Seebrücke frei ist – der Marathon ging am Morgen über die Bühne, der 10-km-Lauf am frühen Nachmittag –, sei dies der perfekte Ort und Zeitpunkt für das Nachwuchsrennen, erklärt Beat Schorno, Leiter Kommunikation des Swiss City Marathon:

«Dazu kommt, dass die Seebrücke mit diesem Panorama wunderbar und einfach prädestiniert ist.»

«An prominenter Lage zu laufen, ist einfach toll»

Mädchen und Buben im Alter von vier bis sechs Jahren konnten am Maratholino teilnehmen. Für viele war es heuer nicht das erste Mal. So auch für Yuri (6) aus Luzern. Er hatte viel Spass: «Ja, mir hat es sehr gut gefallen. Ich bin aber enttäuscht, dass ich nicht gewonnen habe», sagt Yuri, der in seiner Freizeit Fussball spielt und bereits zum vierten Mal teilnahm.

Zum zweiten Mal mitgelaufen ist Kian (5) aus Hallwil. Auch er hatte bei sonnigem Wetter und milden Temperaturen viel Spass: «Mir hat es sehr gut gefallen.» Sein Vater Marc bevorzugt den neuen Schauplatz des Maratholinos: «Cool, dass das Rennen mitten in den Leuten stattfindet. Für uns Eltern ist es sehr angenehm, wenn Start und Ziel am selben Ort sind.»

Farbenfroh und mit strahlenden Augen reihten sich die Kids schon einige Minuten vor dem Start auf. Pünktlich um 12.45 Uhr folgte der Startschuss. Hunderte Kinder nahmen die 195 Meter über die Seebrücke und wieder zurück in Angriff. Zum dritten Mal mit dabei war auch Fiona (6) aus Luzern. «Der Maratholino hat mir viel Spass gemacht. Ich habe sehr Freude am Plüschtierli», sagt die kleine Nachwuchsläuferin.

Ihr Vater Ueli lobt vor allem die wunderbare Kulisse: «An prominenter Lage zu laufen, ist einfach toll. Im letzten Jahr sind wir mit dem Schiff angereist, das war natürlich auch sehr cool.» Auch gestern verkehrte ein Shuttle-Schiff von der Stadt zum Verkehrshaus.

Für die zukünftigen Cracks wartete im Ziel dann ein Geschenk sowie die verdiente Erinnerungsmedaille. Beim Maratholino gibt es keine Zeitmessung, es wird auch keine Rangliste erstellt. Am Maratholino sind eben alle Kids Siegerinnen und Sieger.

«Keine Konkurrenz zum Stadtlauf»

Die Beliebtheit des Maratholinos erkennt auch Beat Schorno. «Die Kinder haben jeweils eine grosse Freude, und die Reaktionen fallen rundum positiv aus.» Dennoch wird es in naher Zukunft keine weiteren Kategorien für die Kids geben.

«Wir organisieren bewusst nur diese Kategorie, denn wir wollen keine Konkurrenz zum Stadtlauf sein. Der Luzerner Stadtlauf ist nach wie vor die erste Adresse für Familien und Kinder», sagt Schorno, Leiter Kommunikation.

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