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Das «Riviera» bringt einen Hauch Sylt und Santorini an den Nationalquai

Aus dem «1871» wird das «Riviera»: Am Freitag eröffnet das neue Restaurant im Grand Hotel National Luzern. Der erste Eindruck zeigt: Hier kommen nicht nur Feinschmecker auf ihre Kosten.
Jonas von Flüe

Sylt, St. Tropez, Ibiza, Santorini und natürlich Luzern. Das neue Restaurant «Riviera» im Grand Hotel National will von allen Küstenorten nur das Beste kombinieren: Am Nationalquai zwischen Seeufer und historischem Hotel können Gäste in stylischen Strandkörben entspannen, serviert werden hauseigener Rosé (aus Frankreich), spritzige Cocktails und Tapas aus allen Küstenregionen. «Wir wollen das Gefühl transportieren, das man an all diesen Orten hat», sagt Simone Müller-Staubli, Mitinhaberin des «Riviera».

Wirtin Medea Gnes und Koch Roberto Colzani stossen auf die Eröffnung des «Riviera» an. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 16. Mai 2019)

Wirtin Medea Gnes und Koch Roberto Colzani stossen auf die Eröffnung des «Riviera» an. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 16. Mai 2019)

Zusammen mit den Gastronomen Samuel Vörös und Medea Gnes hat sie im Dezember die Riviera Luzern AG gegründet. Während Müller-Staubli und Vörös im Hintergrund tätig sind, wird Medea Gnes als Gastgeberin das Gesicht des neuen Restaurants. Die 26-jährige war als Betriebsleiterin im Seehotel Kastanienbaum tätig und hat im Dezember die Hotelfachschule beendet. Am Donnerstagabend hat das «Riviera» zum Eröffnungsapéro geladen, ab Freitag ist es offiziell offen.

Die Spezialität heisst «Fideuà»

Auf der Suche nach einem Küchenchef wurde das Trio im «Daniele» fündig: Der 30-jährige Italiener Roberto Colzani ist für die Kulinarik zuständig. Die ist aber alles andere als Italienisch: Neben den erwähnten Tapas werden am Abend Spezialitäten aus allen erwähnten Küstenregionen aufgetischt: Moussaka, Chilindron, Fischfrikadelle, Moules Marinière, aber auch Egliknusperli. Als «Signature Dish» steht «Fideuà» auf der Speisekarte: Die spanische Spezialität erinnert an Paella, allerdings mit Spaghettini anstatt Reis und wird ebenfalls in einer grossen Platte serviert. Die Preise für einen Hauptgang liegen zwischen 26 Franken (Moussaka und Spaghetti «Riviera») und 65 Franken (Rindsfilet mit Fois Gras).

Olivenbäume verschönern das Restaurant

Seit das Restaurant «1871» an Ostern seine Türen nach zehn Jahren geschlossen hat, schritt der Umbau im Innern rasch voran. Abgesehen von den denkmalgeschützten Säulen, Wänden, Decken und dem Schachbrett-Boden ist alles anders: Wo die grosse Wein-Vitrine stand, trennt eine begrünte Wand das Restaurant vom Gang des Hotels. Zwei Olivenbäume vermitteln ein heimeliges Strandgefühl.

«Wir sind sozusagen die Punks im Haus», sagt Müller-Staubli schmunzelnd. Das «Riviera» hat eine Bar mitten im Restaurant, das Personal trage Turnschuhe, Schürzen aus Pet-Recycling und ein schönes Hemd. «Die Atmosphäre soll gleichzeitig entspannt und gepflegt sein. Denn wir befinden uns in einem Fünf-Sterne-Haus», erklärt die Mitinhaberin.

Das Restaurant ist täglich geöffnet. Und ja: Auch im «Riviera» kann man sonntags ausgedehnt brunchen – natürlich ebenfalls im Stile der mondänen Küstenorte.

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