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Das sagen Exponenten über Züsli

Aussensicht Die CVP attestiert dem Stadtpräsidenten, er habe den Rollenwechsel vom Parlamentarier zum Magistraten geschafft, wie Fraktionschefin Mirjam Fries sagt. «Er agiert eher diskret, ist aber offen in der Diskussion.» Allerdings habe mit ihm eine Neupositionierung in Verkehrsfragen stattgefunden. Vor allem das Vorgehen in Sachen Parkhaus Musegg habe zu grossem Unverständnis geführt. «Hier gilt es, das Vertrauen wieder aufzubauen», so Fries.

Bei der FDP hält sich «die Begeisterung in Grenzen», wie Fraktionschefin Sonja Döbeli sagt. Züsli agiere eher wie ein SP-Stadtrat denn als Stadtpräsident, der bei Konflikten auch die Rolle des Vermittlers übernehmen müsste.

Alexander Gonzalez, Präsident des Wirtschaftsverbands Stadt Luzern, empfindet Züsli als «ehrlich, authentisch, freundlich und sympathisch». Er werde, abgesehen von seiner politischen Haltung, in Gewerbekreisen geschätzt. Enttäuscht ist Gonzalez jedoch darüber, dass der Stadtrat zuletzt das Parkhaus Musegg abgelehnt oder die Inseli-Initiative befürwortet hat. Auch André Bachmann, Präsident ad interim der City-Vereinigung, erlebt Züsli als «sehr ­interessiert und engagiert», die Zusammenarbeit sei «sehr angenehm». Züsli fasse keine raschen Entscheide. «Zum einen ist dies wertvoll, weil er keine leeren Versprechen macht, andererseits ist eine klare Einschätzung seiner Positionen und Meinungen auch nach einem Jahr noch nicht richtig machbar.»

Naturgemäss positiver fällt die Bilanz bei Züslis eigener Partei, der SP, aus. «Wir spüren dank Beat Züsli insbesondere im Bereich Stadtentwicklung einen neuen Drive», sagt SP-Fraktionschef Nico van der Heiden. Der Stadtrat sei insgesamt aktiver und setze klare Akzente. Dabei scheue er keine unangenehmen Entscheide wie etwa zum Parkhaus Musegg zu fällen. «Dies war aus unserer Sicht mutig, aber auch richtig und überfällig», so van der Heiden. Auch Grünen-Fraktionschefin Korintha Bärtsch beobachtet, dass der Stadtrat «wieder verstärkt agiert und gestaltet». Das habe sicher auch mit der Person von Züsli zu tun.

Die GLP beurteilt positiv, dass im Stadtrat «wieder der Team-Gedanke im Zentrum steht», sagt Fraktionschef Jules Gut. Jedoch wäre «etwas mehr Leadership» wünschenswert. So sei teils kaum eine Vision oder Strategie des Gesamtstadtrates zu erkennen – etwa in der Carparkplatzfrage. Die SVP ist unserer Aufforderung für eine Beurteilung von Züslis Arbeit nicht gefolgt. (rk)

Ein Quiz zu Beat Züsli auf www.luzernerzeitung.ch/bonus

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