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Das schreiben die Lärmgrenzwerte vor

Die Lärmschutzverord­nung des Bundes bestimmt, ab welcher Lautstärke sich Massnahmen aufdrängen.

– Planungsgrenzwert: Neue Wohnbauzonen dürfen nur ausgeschieden werden, wenn der Lärm tagsüber maximal 55 Dezibel beträgt. Nachts sind 45 Dezibel erlaubt.

– Immissionsgrenzwert: Ab diesem Wert ist das Wohlbefinden der Bevölkerung «erheblich» gestört, wie es in der Verordnung heisst. In Wohnzonen liegt der Wert tagsüber bei 60 Dezibel und nachts bei 50. Im Fall Eich werden diese Richtwerte in der Nacht überschritten. So schreibt der Bund in einer Stellungnahme, man habe «zahlreiche Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte» registriert. «Infolgedessen muss dieser Nationalstrassenabschnitt im Sinne der Lärmschutzverordnung saniert werden.»

– Alarmwert:Dieser liegt in Wohnzonen bei 70 Dezibel (Tag) und bei 65 Dezibel (Nacht). Bei betroffenen Wohnungen müssen Schallschutzfenster eingebaut werden. (red)

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