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DEMOKOCHEN: Bäuerinnen kochen clever

An der Luga zeigen Bäuerinnen, wie man beim Kochen wenig Abfall hinterlässt. Zudem verraten sie ihre besten Rezepte.
Auch dieses Jahr verraten die Zentralschweizer Bäuerinnen in ihrer Kochshow Tipps und Tricks. Im Bild: Edith Gassmann (links) und Bernadette Arnold-Furrer. (Bild Roger Grütter)

Auch dieses Jahr verraten die Zentralschweizer Bäuerinnen in ihrer Kochshow Tipps und Tricks. Im Bild: Edith Gassmann (links) und Bernadette Arnold-Furrer. (Bild Roger Grütter)

Natalie Ehrenzweig

Bereits eine Viertelstunde bevor die Zentralschweizer Bäuerinnen ihre Kochshow starten, sind die Zuschauerplätze besetzt. «Das Publikum ist eher älter. Wahrscheinlich interessiert Kochen Jüngere noch nicht so», vermutet Nicole Bühlmann aus Wauwil. Sie hat gerade einen Linsensalat mit Frühlingszwiebeln und Radieschen zubereitet und verteilt mit ihren Kolleginnen kleine Probierportionen im Publikum. «Linsen sind gerade sehr modern, vor allem weil sie einen hohen Anteil an pflanzlichen Eiweissen aufweisen und sich deshalb sehr gut für Vegetarier eignen», betont die Jungbäuerin. Der Salat eigne sich auch bestens für andere Jahreszeiten, dann könne man einfach die Gemüse saisonal anpassen. «Die Linsen sollte man nie im Salzwasser kochen, weil sie so nicht weich werden», verrät Nicole Bühlmann.

«Lauch ganz benutzen»

Das Motto der diesjährigen Kochshow ist «clever kochen». Die Zentralschweizer Bäuerinnen zeigen, wie man schlau kochen kann, damit man möglichst wenig Abfall hinterlässt. «Dazu gehört etwa, den ganzen Lauch zu benutzen, und nicht nur den unteren Teil», erklärt die Wauwilerin. «Die Menüs, die wir an der Luga kochen, werden von einem Team zusammengestellt, das auch an den Rezepten tüftelt. Dabei geht es nicht darum, regionale Gerichte zu kochen, sondern Alltagsküche zu zeigen», sagt Nicole Bühlmann. Am Montag stand Szegediner Gulasch auf dem Menü.

Dass die Kochbücher «Obwaldner und Nidwaldner Bäuerinnen kochen» und «Schwyzer Bürinne chochid» dieses Jahr wieder in einer neuen Auflage erschienen sind, spricht für den Erfolg der Zentralschweizer Bäuerinnen. Bei der Kochshow, moderiert von Störkoch Erwin Gluderer, werden denn auch Tipps und Tricks verraten. So soll Kümmel im Szegediner Gulasch das Aufstossen verhindern. «Nicht jeder mag Kümmel, aber ich glaube, das liegt vor allem daran, dass er sich zwischen den Zähnen festsetzt. Deshalb wurde der Kümmel für das Gulasch gehackt. So kann sich auch der Geschmack gut entfalten», weiss der ehemalige Chefkoch.

Schweizer Fleisch kaufen

Während die Bäuerinnen die Szegediner-Gulasch-Proben ans Publikum verteilen, erzählt Andreas Boog von seinem Alltag als Schweinebauer und weist mit Nachdruck auf die hohe Qualität des Schweizer Fleisches hin: «Darum ist es so wichtig, dass Sie Schweizer Fleisch kaufen. Also so einkaufen, wie Sie abstimmen. Und nicht am Wochenende über die Grenze fahren, um günstig Fleisch zu kaufen. Denn es ist wichtig, dass wir unsere Tiere gut behandeln», sagt er. Einheimische Produkte zu verwenden, gehöre auch zum cleveren Kochen.

Hinweis

Das Luga-Rezeptheft kann man für 2 Franken beim Sekretariat bestellen: info@luzernerbauern.ch Natürlich können auch die regionalen Kochbücher bestellt werden: www.luzernerbauern.ch

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