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Fast hundert Personen demonstrieren in Luzern für den Erhalt des Eichwäldli

Die Besetzung der Liegenschaft Eichwäldli ist längst zum Politikum geworden. Das zeigt eine Kundgebung, die am Samstag in der Stadt Luzern stattgefunden hat. Die Demonstranten forderten ein Bleiberecht für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Thomas Heer
Das Eichwäldli wird notfallmässig stabilisiert, die Bewohner wollen es nicht verlassen.(Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 9. Januar 2019))

Das Eichwäldli wird notfallmässig stabilisiert, die Bewohner wollen es nicht verlassen.
(Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 9. Januar 2019))

Ginge es nach dem Willen der Stadt – der Eigentümerin des Hauses – hätten die Bewohner die Liegenschaft am Murmattweg 2 beim Eichwäldli seit Beginn dieses Jahres verlassen müssen. Acht Personen wohnen aber immer noch in diesem Gebäude, und sie haben auch nicht vor, dieses in nächster Zeit zu räumen. Unter dem Motto «Eichwäldli bleibt» demonstrierten gestern rund 90 Leute für dieses Anliegen.

Keine Zwischenfälle während der Kundgebung

Auf einem Flyer, der während der Aktion verteilt wurde, heisst es: «Wir wollen Solidarität leben und uns gemeinsam organisieren. Deshalb setzen wir uns für das Eichwäldli als selbstbestimmten Ort des Austausches und der Diskussion ein.»

Zu Beginn der Kundgebung wurden die Teilnehmenden darauf aufmerksam gemacht, nicht gegen Gesetz und Ordnung zu verstossen. Daran habe man sich gehalten, wie Urs Wigger, Sprecher der Luzerner Polizei, bestätigt. Die Demo verlief ohne Zwischenfälle.

Wie gefährlich ist das Wohnen im «Eichwäldli» tatsächlich ist, ist umstritten. Eigentlich hätten die Aktivisten aus Sicherheitsgründen ganz ausziehen müssen, jetzt dürfen sie zumindest im Wohnteil des «Eichwäldli» auf der Luzerner Allmend bleiben. Die Stadt Luzern hat letzte Woche angekündigt, mit den Besetzern einen sechsmonatigen Nutzungsvertrag aushandeln zu wollen.

Das Eichwäldli wird notfallmässig stabilisiert. Die Besetzer haben sich in die Wohnräume hinter der Holzwand zurückgezogen. (Bild: Manuela Jans-Koch, 9. Januar 2019)
Das Eichwäldli wird von Zimmerleuten notfallmässig stabilisiert. Die Besetzer haben sich aus diesem Raum zurückgezogen. (Bild: Manuela Jans-Koch, 9. Januar 2019)
Der Vorplatz des Eichwäldli. (Bild: Manuela Jans-Koch, 9. Januar 2019)
Dieser Raum ist gemäss der Stadt Luzern einsturzgefährdet. (Bild: Manuela Jans-Koch, 9. Januar 2019)
Die restlichen Räume des Eichwäldli bleiben vorerst besetzt. (Bild: Manuela Jans-Koch, 9. Januar 2019)
Aussenansicht des besetzten Eichwäldli auf der Luzerner Allmend. (Bild: Corinne Glanzmann, 02. Januar 2019)
Aussenansicht des besetzten Eichwäldli auf der Luzerner Allmend. (Bild: Boris Bürgisser, 13. Dezember 2018)


Offener Mittagstisch im Eichwäldli. (Bild: Boris Bürgisser, 13. Dezember 2018)
Offener Mittagstisch im Eichwäldli. (Bild: Boris Bürgisser, 13. Dezember 2018)
Offener Mittagstisch im Eichwäldli. (Bild: Boris Bürgisser, 13. Dezember 2018)
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