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Kommentar

Einerkandidatur der Luzerner FDP: Demut steht Liberalen gut

Die FDP des Kantons Luzern will ihren Regierungsratssitz mit Fabian Peter verteidigen. Der Entscheid gegen ein Zweierticket ist ein Zeichen für gesunden Realismus.
Alexander von Däniken
Alexander von Däniken.

Alexander von Däniken.

Der Plan des Luzerner FDP-Vorstands war ambitiös: Statt «nur» den freiwerdenden Sitz von Robert Küng zu verteidigen, sollen im Sommer 2019 gleich zwei Liberale als Regierungsräte vereidigt werden. Aus der Zweierkandidatur wurde am Donnerstagabend nichts. Zu schwach waren die Argumente. Sie reichten von «Chancen nutzen» bis zu «Mut haben».

Die Parteibasis wies zu Recht darauf hin, dass die FDP als drittstärkste Kantonsratsfraktion rechnerisch keinen Anspruch auf zwei Regierungsmandate hat. Dafür stehen die Chancen gut, dass Fabian Peter im nächsten Frühling schon im ersten Wahlgang gewählt wird. Die Delegierten setzten also auf Realismus und Demut. Dazu passte auch die Nomination von Fabian Peter. Der Hobbyjodler und Schwingfan gilt als bodenständiger und «echter» Gewerbler – und ist dank des Einertickets so gut wie gewählt.

Der Entscheid für das Einerticket ist also kein Signal für Mutlosigkeit, wie es Präsident Markus Zenklusen ausdrückt. Sondern ein Zeichen für gesunden Realismus.

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