DENKMALSCHUTZ: Sanierung des «Chrämerhus» in Ruswil wird teuer

Während für ein 500-jähriges Haus in Ruswil keine Chance besteht für einen teilweisen Abriss und Neubau, zeigt sich die Kantonale Denkmalkommission in Kriens toleranter. Dort wird ein charakteristisches Sichtbetonhaus der 1960er-Jahre nicht unter Schutz gestellt.

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Das Dorfzentrum von Ruswil. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)

Das Dorfzentrum von Ruswil. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)

Der Gemeinderat von Ruswil hat sich wiederholt beim Kanton für eine Neubeurteilung des Schutzstatus des 500 Jahre alten «Chrämerhus» eingesetzt, schreibt er in einer Mitteilung. Gemäss Schreiben des zuständigen Regierungsrats gibt es jedoch keine Möglichkeit für den vom Gemeinderat vorgeschlagenen Teilabriss und Wiederaufbau, denn das Haus steht seit 2005 unter Denkmalschutz. Die Gemeinde muss somit bei einer Sanierung mit fünf Millionen Franken Kosten rechnen. Die Denkmalpflege und das Bundesamt für Kultur sicherten 1,1 Millionen Franken zu. Der Gemeinderat ist nicht zufrieden und will noch weitere Klärungen vornehmen.

red