DER ANTIREGULATOR: Mehr als nur Olma-Bratwurst

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Der Antiregulator strahlt vor Glück. (Bild: Philipp Schmidli (23. Februar 2017))

Der Antiregulator strahlt vor Glück. (Bild: Philipp Schmidli (23. Februar 2017))

Wenn ich in den Gassen unterwegs bin, erfahre ich eini­ges. Etwa, dass sich Leute über die Essensstände entlang der Reuss zwischen Post und Theater ärgern. Weiss der Guugger, was alles könne man da konsumieren! Der wahre Fasnächtler sei schon mit einer einfachen Wurst zufrieden.

Also habe ich mich heute durchs Angebot gegessen. Für alle Traditionellen: Wurst gibts überall, zum Beispiel eine Olma-Bratwurst (auf Wunsch mit Senf) oder auch St. Galler Schüblig. Ebenfalls weit verbreitet sind Schnitzelbrot, Chnoblibrot und Hotdog.

Spezieller: Pouletmöckli «Campagnolo» und Erbssuppe mit Gnagi. Exotischer: Satay-Spiessli und Crevetten. Der Holländer bietet frische Pommes frites (angeblich eine holländische Spezialität! So ein Witz!) und Poffertjes (eine Art Mini-Omeletten) an.

Für mich als Antiregulator kann die (kulinarische) Vielfalt nicht gross genug sein! Das Angebot dürfte ruhig noch etwas reichhaltiger sein. Aber wenn ich an unsere Behörden, an die IG und an andere Regulierungssympathisanten denke, befürchte ich, dass die verschiedenen Stände für sie ein gefundenes Fressen sein könnten.

Hinweis

Im Auftrag unserer Zeitung ist der Antiregulator mit seinem Team unterwegs, um der überbordenden fasnächtlichen Reglementierung Einhalt zu gebieten.

Der Antiregulator trifft an der Reuss auf die Regulatoren von der PTT. (Bild: Stefan Schmid)

Der Antiregulator trifft an der Reuss auf die Regulatoren von der PTT. (Bild: Stefan Schmid)

Der Antiregulator hat nichts gegen kulinarische Vielfalt und geniesst holländische Poffertjes. (Bild: Kilian Küttel (Luzern, 27. Februar 2017))

Der Antiregulator hat nichts gegen kulinarische Vielfalt und geniesst holländische Poffertjes. (Bild: Kilian Küttel (Luzern, 27. Februar 2017))