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Der Bahnhof Luzern erhält neue Veloplätze

Lange wurde darüber diskutiert, aus dem ehemaligen Posttunnel unterm Bahnhof Luzern einen Velotunnel mit Abstellplätzen zu machen. Nun gibt es erste Schritte in diese Richtung: Die SBB wollen den alten Tunnel teilweise öffnen und darin rund 460 Veloplätze errichten.
Simon Mathis
Dieser Teil des alten Posttunnels ist heute schon für Velos geöffnet. (Bild: Dominik Wunderli, 28. Oktober 2014)

Dieser Teil des alten Posttunnels ist heute schon für Velos geöffnet. (Bild: Dominik Wunderli, 28. Oktober 2014)

Bis 2019 sollen im ehemaligen Posttunnel zwischen Universität und Zentralstrasse insgesamt 462 neue Velo-Parkplätze entstehen. Das entsprechende Baugesuch der SBB liegt auf. Der Posttunnel verläuft parallel zur Fussgängerunterführung Zentralstrasse-Inseli. Geplant ist, den Zugang zum Posttunnel auf Seite Zentralstrasse zu öffnen. Dort sollen etwa 70 Meter fürs Velo-Parking zur Verfügung stehen. «Zur linken und rechten Seite im Tunnel planen die SBB doppelstöckige Abstellplätze», sagt Markus Hofmann, Bereichsleiter Baugesuche der Stadt Luzern. «Die neuen Veloabstellplätze werden in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Luzern geplant und erstellt», sagt SBB-Sprecherin Franziska Frey auf Anfrage.

Für die neuen Veloplätze wollen die SBB den Durchgang zum Posttunnel auf Seite der Zentralstrasse öffnen. Zu sehen sind die geplanten Änderungen, die das Parlament Ende September 2017 zurückwies.

Für die neuen Veloplätze wollen die SBB den Durchgang zum Posttunnel auf Seite der Zentralstrasse öffnen. Zu sehen sind die geplanten Änderungen, die das Parlament Ende September 2017 zurückwies.

Schon seit über zehn Jahren gibt es Pläne, den nicht mehr benutzten Posttunnel unter dem Bahnhof Luzern zu einem befahrbaren Velotunnel inklusive 1000 Veloparkplätzen umzubauen. So entstünde eine neue, direkte Veloverbindung von der Zentralstrasse bis zur Velostation hinter der Uni. Gleichzeitig würde der notorische Mangel an Veloplätzen beim Bahnhof entschärft. 2017 beriet das Stadtparlament ein entsprechendes Projekt. Den Linken war der Ausbaustandard aber ungenügend - das Geschäft wurde an den Stadtrat zurückgewiesen. Dieser muss nun ein neues Projekt ausarbeiten. Gefordert wird insbesondere, dass der Tunnel durchgehend befahrbar ist – inklusive der Zugänge.

Mit den 462 neuen Veloparkplätzen wird nun ein Teil des ursprünglichen Projekts realisiert. Die vollständige Öffnung des Posttunnels ist zurzeit aber nicht geplant.

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