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Wein-Wettbewerb: Trienger Tropfen ist der edelste

Der Rotwein von Hans Barmet aus Triengen wurde in einem neuen Wettbewerb des Kantons zum Luzerner Wein des Jahres gekürt. Wer nun eine Flasche davon kaufen will, wird es aber schwer haben.
Yasmin Kunz
Hans Barmet (links) stösst mit Regierungsratspräsident Robert Küng auf seinen Sieg an. Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 5. November 2018)

Hans Barmet (links) stösst mit Regierungsratspräsident Robert Küng auf seinen Sieg an. Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 5. November 2018)

Der Anlass stand ganz im Zeichen der Tradition. Für die Siegerehrung des besten Luzerner Weins 2018 hat Regierungsratspräsident Robert Küng (FDP) den Festsaal der Maskenliebhaber-Gesellschaft der Stadt Luzern ausgewählt. Traditionell ist in unserem Kanton nicht nur die Fasnacht, sondern auch der Weinanbau, wie er sagte.

Der grosse Sieger des Abends war Hans Barmet. Sein Wein, der Trienger Türstetrunk, Jahrgang 2015, wurde von einer 13-köpfigen Jury zum Wein des Jahres gewählt. Der 64-jährige Winzer freute sich sehr darüber, räumte allerdings ein, den Sieg noch nicht ganz zu realisieren. Dass der Rotwein Barrique gut ist, weiss er von seiner Kundschaft, zu der nicht nur Trienger zählen – sogar nach Spanien konnte er den Wein schon verkaufen. Triengen sei der ideale Ort, um Wein anzubauen. «Es herrscht trockenes und warmes Klima.»

Wettbewerb soll Luzerner Weine bekannter machen

Der Siegerwein ist schwer und am besten «wird er zu einem guten Stück Fleisch getrunken», so Barmet. Seine Frau Barbara freut sich ebenfalls, dass der sogenannte Teufeltrunk Wein des Jahres ist. Sie hat dem Rotwein – eine Mischung aus Cabernet Jura, Gamaret und Merlot – den Namen gegeben. «Inspiriert von der Trienger Sagenwelt.»

Wer jetzt denkt, dieser Wein sei ein gutes Weihnachtsgeschenk, der wird enttäuscht. «Die meisten Flaschen sind schon verkauft.» Nur für den Eigengebrauch habe er noch ein paar wenige, sagt Winzer Barmet.

«Die meisten Flaschen sind schon verkauft.»


Hans Barmet, Winzer aus Triengen

Ähnlich geht es Mathias Brunner von der Weinmanufaktur Brunner aus Hitzkirch. Er landete einen Coup mit gleich zwei Kategoriensiegern. Doch auch ihm gehen langsam die Flaschen aus. Er weist aber darauf hin, dass «auch die neuen Jahrgänge gut sind».

Robert Küng, dessen Präsidialjahr unter dem Motto «Lebensqualität» steht, freut sich über die positiven Entwicklungen im Rebbau: «Ich wusste, dass die Luzerner Weine gut sind und national mithalten können. Aber ihre Qualität ist noch zu wenig bekannt, das soll sich durch den Wettbewerb ändern.» Der Anlass findet im kommenden Jahr erneut statt. Küng war übrigens Mitglied der Jury. Die Degustation und Rangierung der Tropfen verlangte von ihm «vollste Konzentration».

Alle nominierten Weine seien sehr genussvoll gewesen, am meisten Punkte habe er dem Siegerwein zugesprochen. Von insgesamt 66 eingereichten Weinen wurden 17 nominiert. Sie verteilen sich auf alle vier Weinregionen: sieben aus dem Gebiet Vierwaldstättersee, fünf aus der Region Sempachersee, drei aus dem Seetal und zwei aus dem Wiggertal.

Die Liste mit allen diesjährigen Gewinnern finden Sie hier.

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