Der Corso im Überblick: Alles zum monstermässigen Fasnachtsende in Luzern

Am Dienstagabend geht die Luzerner Fasnacht 2020 mit dem traditionellen Monstercorso zu Ende. Er führt alle «Vereinigte»-Guuggenmusigen, Kleinformationen und Sujetgruppen zu einem gigantischen Umzug zusammen.

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Rüssgusler Ebikon an der Tagwache am Schmutzigen Donnerstag in Luzern.

Rüssgusler Ebikon an der Tagwache am Schmutzigen Donnerstag in Luzern.

Bild: Philipp Schmidli (20. Februar 2020)

Ab 19.30 Uhr findet der Monstercorso statt. Dass der Umzug auch durch die Gassen der Luzerner Altstadt führt, macht seine besondere Faszination aus. Die Route ist auch heuer dieselbe wie immer: Start ist um 19.30 Uhr in der Bahnhofstrasse beim Luzerner Theater, danach geht's über die Seebrücke, den Schweizerhofquai und die Töpferstrasse in die Hertensteinstrasse und von da in die Altstadt. Planmässiges Ende des Monstercorsos ist um 22 Uhr, seine Auflösung ist am Ende des Löwengrabens beim Mühleplatz.

Bereits am Nachmittag um 14.30 Uhr startet das «Chender Monschter». Der Umzug wird von Guuggenmusigen der Vereinigten begleitet. Für dieses Jahr ausgeloste Musigen sind: Chatzemusig, Bohème Musig, Chnuupesager, Die Zäche Chöge, Paulusschränzer und Glatzesträhler. Die Route: Rössligasse, Weggisgasse, Eisengasse, Kapellgasse, Kornmarkt, Weinmarkt, Metzgerrainle, links über die Reussbrücke, Schluss ist auf dem Jesuitenplatz.

Auf unserem Online-Portal luzernerzeitung.ch lässt sich der Monstercorso abends live mitverfolgen.

Zuvorderst im Monstercorso laufen wie gewohnt der Tambourenverein Luzern (Gründungsjahr 1908), die Fritschigruppe der Zunft zu Safran (1400) und der Tambourenverein Gerliswil Emmen (1929)

Start:
1. Tambourenverein Luzern (1908)
1. Fritschigruppe Zunft zur Safran (1400)
2. Tambourenverein Gerliswil-Emmen (1929)

Jubiblock:
3. Bohème Musig Lozärn (1950) 
4. Rotsee-Husaren Ebikon (1960) 
5. Vikinger Fasnachtsmusik Luzern (1960)
6. Spöitzer (1970)  
7. Födlitätscher (1980) 
8. Musegg-Geischter (1990) 
9. Nölli Grötze (1990)  
10. Lozärner Chaote (1995)  
11. Zwätschgewörger (1995) 

1. Block:
12. Luzerner Original Guggenmusig 4711 (1947)
12. Guuggenmusig in Luzern
13. Chatzemusig Lozärn (1949) 
14. Gagugger (1953) 
15. Luzärner Buchelimusig (1953) 
16. Noteheuer Fasnachtsmusig Lozärn (1955) 
17. Schnäggebörger Guuggemusig Lozärn (1958) 
18. Lozärner Häxe (1959) 
19. Barfuessfäger Guuggemusig Lozärn (1961) 
20. Chacheler Musig Chriens (1961) 
21. Pilatusgeister Guggenmusig Luzern (1961) 
22. Fritschimusig Lozärn (1962) 
23. Paulusschränzer Lozärn (1962) 
24. Rüüssfrösch Lozärn (1964) 
25. Borggeischter Musig Roteborg (1965)  
26. Glatzesträhler Lozärn (1965) 
27. Lopper-Gnome Hergiswil (1965)  
28. Saunafäger Musig Lozärn (1966)

2. Block:
29. Wäsmali-Chatze (1967) 
30. Kakaphonikers Spootzönder (1968) 
31. Müsali-Musig Lozärn (1968) 
32. Schnarhüüler Lozärn (1968) 
33. Altstadt-Kanonen (1969) 
34. Rüssgusler (1969) 
35. Tschäderi-Bumm (1969) 
36. Hydra-Musig (1971) 
37. Löchlitramper (1971) 
38. Noggeler (1971) 
39. Gluggsi-Musig (1972) 
40. Ronfäger (1972) 
41. Rotsee-Möven (1972) 
42. Schöttschteifäger (1972)
43. Schlitzäugler (1973) 
44. Hügü-Schränzer (1974) 
45. Ratteschwänz (1974) 
46. Schteichocher (1974) 
47. Alti Garde Lozärn (1975) 
48. Holzwörm (1975) 
49. Gaugewäudler (1976)

3. Block:
50. Schlösslifäger (1977) 
51. Träumeler (1977) 
52. CH-Guugger (1979) 
53. Chnuupesager (1979) 
54. Coco-Schüttler (1979) 
55. Schügumugger (1981) 
56. Tropeblocher (1981) 
57. Blattlüüs (1982) 
58. Chottlebotzer (1982) 
59. Leuechotzler (1982) 
60. Musegghüüler (1982) 
61. Nostradamus (1982) 
62. Näbelhüüler (1983) 
63. Rasselbandi (1984) 
64. Amok-Symphoniker (1985) 
65. Mölibach Geischter Adlige (1985)

4. Block:
66. Sonnechöbler Äbike (1988) 
67. Loschtmölch (1989) 
68. Lozärner Kracher (1989) 
69. RüssSuuger (1989) 
70. Vuotisheer (1989)
71. Monster-Guugger Bueri (1991) 
72. Schreihäls (1991) 
73. Espresso (1992) 
74. Stadtratte Lozärn (1992) 
75. Die Staubige (1994) 
76. Gögguschränzer (1994) 
77. Fritschi-Frösch (1998) 
78. Die Zäche Chöge (1999) 
79. Abstrech (2003) 
80. Lozärner Mönche 1411 (2010)