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Der dritte Film über das Dorf – So hat sich Dagmersellen verändert

Fasnacht, Autobahnbau, Altersheim: Ein neuer Film schlägt eine Brücke vom Dagmersellen der 1960er- und 70er-Jahre bis heute. Einen Beitrag leistet auch Heidi Happy, die in der Gemeinde ihre Kindheit verbrachte.
Urs-Ueli Schorno
Haben altes Filmmaterial aufgearbeitet: Niklaus Steiner und Carlo Müller aus Dagmersellen. Bild: PD

Haben altes Filmmaterial aufgearbeitet: Niklaus Steiner und Carlo Müller aus Dagmersellen. Bild: PD

Niklaus Steiner und Carlo Müller sind in den letzten Wochen öfters gemeinsam vor dem Bildschirm gesessen. Aber nicht etwa, um sich eine neue Netflix-Serie anzuschauen oder um Fussball an der Nations League zu gucken, sondern um selbst an einem Film zu texten und das Material zu bearbeiten. «Dagmersellen Film 3 – Ein Dorf im Wandel» lautet der Titel des Streifens, der eine Hommage an die Gemeinde ist. Er entsteht in Zusammenarbeit mit Ingeborg und Toni Wyss-Hurni Filmproduktion aus Sursee.

«Wir werfen einen Blick zurück in die 1960er- und 1970er-Jahre und schlagen eine Brücke zur Gegenwart», sagt der 68-jährige Niklaus Steiner. Das Filmmaterial stammt zum einen von Carlo Müller, zum anderen vom 1995 verstorbenen Alfred Felber-Eiholzer, Sekundarlehrer, Lokalhistoriker und Ehrenbürger von Dagmersellen. «Themen werden die Fasnacht sein, der Bau der Autobahn oder des Altersheimes», führt Steiner aus. Die historischen Filme werden angereichert mit aktuellem Material.

Heidi Happy liefert den Soundtrack

Insgesamt rund fünf Stunden Rohmaterial haben die Filmemacher verarbeitet. Darin lassen sie 43 Zeitzeugen auftreten. Der Streifen ist in 21 Filmkapitel thematisch unterteilt. So lässt sich der Film auch wie eine Serie schauen – am Stück dauert das Werk stolze 195 Minuten. «Dagmersellen und chill» könnte man in Anlehnung an die heutzutage beliebte Freizeitbeschäftigung «Netflix and chill» sagen, will man sich die ganze Produktion am Stück ansehen. Für die Musik sorgt unter anderem die bekannte Luzerner Musikerin Heidi Happy, die als Priska Zemp in Dagmersellen ihre Kindheit verbrachte.

Die Filmpremiere findet am Mittwoch, 31. Oktober um 19 Uhr im Pfarrei- und Gemeindezentrum Arche in Dagmersellen statt. Der Film wird auch an zwei weiteren Tagen im Alterszentrum Eiche gezeigt, nämlich am Samstag, 3. November, um 9.30 Uhr, 13.30 Uhr und 19 Uhr, sowie am Sonntag, 4. November um 9.30 Uhr, 13.30 Uhr und 16 Uhr. Eintritt ist frei.

Bereits der dritte Film aus Dagmersellen

Wie der Titel vermuten lässt, gibt es bereits zwei Filme aus Dagmersellen: Von 1934 bis 1938 filmte Pfarrhelfer Johann Estermann mit einer 16-mm-Kamera in schwarz und weiss das Dorfleben. In den Krisenjahren 1940 bis 1946 filmte Leo Felder, Nebikon, die Torfausbeutung im Uffiker- und Buchsermoos. Im Mai 2011 wurden die beiden Filme «Dagmersellen in den 30er Jahren», ein Blick zurück mit Zeitzeugen und «Torfausbeutung 1940 bis 1946 im Uffiker- und Buchser Moos» erstmals gezeigt. Verantwortlich für die filmische Dokumentation des Gemeindelebens ist die Arbeitsgruppe Film und die Kulturkommission – bestehend aus Gaby Zust, Carlo Müller und Niklaus Steiner.

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