Rothenburg

Durchgangsplatz für Fahrende ist für weitere drei Jahre gesichert

Der befristete Vertrag für die Fahrenden auf dem Durchgangsplatz in Rothenburg läuft Ende 2020 aus. Nun haben sich der Kanton Luzern und die Gemeinde Rothenburg entschieden, dass die Fahrenden bis am 31. Dezember 2023 den Durchgangsplatz nutzen können.

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Der provisorische Standplatz für die Fahrenden beim an der Wahlingenstrasse in Rothenburg Station.

Der provisorische Standplatz für die Fahrenden beim an der Wahlingenstrasse in Rothenburg Station.

Bild: Nadia Schärli (Rothenburg, 5. April 2017)

(zim) Die Parzelle 118 in Rothenburg Station kann weiterhin von Fahrenden als Durchgangsplatz genutzt werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Dienststelle Raum und Wirtschaft vom Montag. Dieses Grundstück, welches dem Kanton Luzern gehört, befindet sich in der Nähe des Autobahnanschlusses Rothenburg. Als Eigentümer trägt der Kanton die Verantwortung für das Areal in Rothenburg. Er stellt alle notwendigen Anlagen bereit und organisiert den Betrieb.

Auf dem Areal soll laut Mitteilung auch das neue Sicherheitszentrum entstehen, wo voraussichtlich ab 2028 rund 260 kantonale Angestellte arbeiten werden. Bis zum Baustart soll der Platz sinnvoll genutzt werden. Das, so seien sich der Kanton und die Gemeinde einig, sei mit dem Platz für die Fahrenden gewährleistet. Auf demselben Grundstück, welches rund 12'000 Quadratmeter misst, befindet sich die Auto Emmen Süd AG.

Bis zum Baustart für das Sicherheitszentrum bleibt der Durchgangsplatz Rothenburg eine befristete Zwischenlösung. Damit die Fahrenden auch nach Ablauf dieser Frist einen Platz haben, würden Vertreter des Kantons mit diversen Beteiligten weitere potenzielle Standorte evaluieren. Ziel sei es eine dauerhafte Lösung für die Fahrenden zu erarbeiten.