Der Einsatz

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Beim umstrittenen Polizeieinsatz im März in Malters hatte sich eine 65-jährige Frau während 17 Stunden in einer Wohnung verschanzt und sich mit Waffengewalt gegen die Aushebung einer Hanfanlage ihres Sohnes gewehrt. Schliesslich stürmte die Polizei die Wohnung. Sie fand die Frau leblos im Badezimmer vor. Sie hatte sich selbst erschossen.

Der Sohn der Verstorbenen reichte darauf eine Anzeige gegen die Polizeispitze wegen Amtsmissbrauchs und fahrlässiger Tötung ein. Mit dem Verfahren wurde ein ausserkantonaler Staatsanwalt betraut.

Laut Medienberichten soll der Polizeikommandant bei der besagten Intervention eine Warnung eines beim Einsatz ebenfalls vor Ort präsenten Polizeipsychologen ignoriert haben, das Gebäude zu stürmen. Dieser soll dem Kommandanten und seinem Kripochef von einem Zugriff abgeraten haben, weil sich die Frau das Leben nehmen könne. Die "Rundschau" des Schweizer Fernsehens SRF publizierte die Aussagen des Polizeipsychologen aus dem laufenden Verfahren.

sda