Der Grosshof ist überbelegt

Polizeigebäude und Gefängnis platzen aus allen Nähten - deshalb soll gebaut werden. Es muss sogar, weil im Gefängnis mit Massnahmen Platz geschafft wurde, die sich am Rande der Legalität bewegen.

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Das Gefängnis Grosshof zwischen Luzern und Kriens. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Das Gefängnis Grosshof zwischen Luzern und Kriens. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Der Grosshof soll von 74 Plätzen auf 104 Plätze erweitert werden, und bei der Polizei soll der Bau des Sicherheitszentrums Sempach mit 195 Büroarbeitsplätzen vorangetrieben werden.

Für beide Vorhaben fehlt der nötige Projektierungskredit. Im letzten Jahr hat der Kantonsrat die Ausgaben für den Hochbau für 2011 zwar von 35,5 auf 50 Millionen Franken erhöht, es aber gleichzeitig abgelehnt, 22,8 Millionen, die für Spitalbauten vorgesehen gewesen waren, in den Hochbautopf zu stecken. Ausserdem hat der Rat das Hochbaubudget für die nächsten Jahre von 60 auf 50 Millionen gekappt.

Es fehlt Geld für dringende Projekte. Die Regierung beantragt dem Kantonsrat deshalb Nachtragskredite für die Projektierung Grosshof (1,3 Millionen Franken) und für das Sicherheitszentrum Sempach (2 Millionen). Der Kantonsrat befindet voraussichtlich in der Septembersession darüber.

Luzia Mattmann / Neue LZ

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.