Der Kanton Luzern erstellt ein Konzept zur Förderung von Sportanlagen

Die finanziellen Mittel zur Förderung von Sportanlagen will der Kanton Luzern zielgerichtet einsetzen. Ein kantonales Sportanlagenkonzept soll die Rahmenbedingungen verbindlich festlegen. Der Entwurf befindet sich in der Vernehmlassung.

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Eine Schüler beim kantonalen Schulsporttag in  Sursee. (Bild: Roger Grütter, 25. September 2018)

Eine Schüler beim kantonalen Schulsporttag in Sursee. (Bild: Roger Grütter, 25. September 2018)

Der Kanton Luzern schickt den Entwurf des kantonalen Sportanlagenkonzepts bis Ende März in die Vernehmlassung. Dieses bildet die Grundlage für die Förderungspolitik.

Förderbeiträge sind an Bedingungen geknüpft

Sportanlagen von kantonaler oder regionaler Bedeutung sollen aus dem Lotterie-Fonds Investitionsbeiträge von maximal 25 Prozent der anrechenbaren Baukosten erhalten, vorbehältlich der verfügbaren Mittel. «Dies entspricht ungefähr der Höhe der bisherigen Förderbeiträge», sagt Philipp Wermelinger, Beauftragter für Sport und Bewegung beim Kanton. Doch mit dem Konzept sollen die Rahmenbedingungen klarer definiert sein. Die Beiträge werden zudem an Bedingungen geknüpft, etwa einen Finanzierungsnachweis oder Benützungsverträge.

Auch lokale Sportanlagen sollen weiter profitieren

Aber auch Anlagen von lokaler Bedeutung sollen weiterhin profitieren: Solche von Vereinen oder Verbänden mit bis zu 150'000 Franken oder 20 Prozent der Gesamtkosten, solche von Gemeinden mit zehn Prozent der Kosten oder einem Betrag von bis zu 80'000 Franken. (pd/rt)