Der Kanton Luzern revidiert seinen Richtplan

Der Kanton Luzern soll mit anderen Standorten konkurrenzfähig bleiben.

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(sda)

Der Regierungsrat hat deswegen eine Revision des kantonalen Richtplanes gestartet. Die Neuerungen sollen die für die Entwicklung des Kantons nötigen Voraussetzungen schaffen.

Wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte, muss der kantonale Richtplan alle zehn Jahre gesamthaft überprüft und überarbeitet werden. Die letzte Totalrevision datiert von 2009. 2015 wurde das Regelwerk teilrevidiert, Anlass war die neue Raumplanungsgesetzgebung des Bundes. Die nun angepackte Revision des Richtplans soll bis 2024 abgeschlossen sein.

Neu bei der aktuellen Revision ist, dass der Kantonsrat mehr Mitsprache hat. Das Parlament bestimme die wesentlichen räumlichen Entwicklungsziele und -strategien, teilte die Staatskanzlei mit. Der Regierungsrat sei für die darauf abgestimmten weiteren Kapitel des Richtplans und die Richtplankarte zuständig.

In einem Mitwirkungsprozess und in öffentlichen Anhörungen können aber auch Private, Gemeinden, Parteien, Verbände und Organisationen sowie Nachbarkantone zum neuen Richtplan Stellung beziehen. Anschliessend werde der Regierungsrat den revidierten Richtplan verabschieden und dem Kantonsrat zur Beratung vorlegen.

Der Richtplan muss vom Bundesrat genehmigt werden.