Der Kanton Schwyz übernimmt fehlende Elternbeiträge für Kitas und Tagesfamilien vollständig

Wie der Bundesrat entschied, müssen Institutionen für familienergänzende Kinderbetreuung eine Corona-Ausfallentschädigung erhalten. Im Kanton Schwyz übernimmt der Kanton die entgangenen Elternbeiträge.

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(se) Während der Corona-Pandemie übernahmen viele Eltern die Betreuung ihrer Kinder selber, anstatt sie in die Kita zu schicken. Der Kanton Schwyz kündigt nun in einer Mitteilung an, die privaten Institutionen für familienergänzende Kinderbetreuung finanziell für die fehlenden Elternbeiträge zu entschädigen. Kitas und Tagesfamilienorganisationen können beim Kanton ein Gesuch einreichen, damit jener die fehlenden Elternbeiträge der letzten drei Monate vollständig deckt. Die entsprechenden Institutionen seien informiert worden.

Was mit den fehlenden Betreuungsbeiträgen der Corona-Phase passiert, war lange Zeit unklar. Am 20. Mai verpflichtete der Bundesrat dann die Kantone, die fehlenden Beiträge der Eltern zu übernehmen. Dabei übernimmt der Bund einen Drittel der Kosten und stellt dafür 65 Millionen Franken zur Verfügung. Der Schwyzer Regierungsrat hat beschlossen, die anfallenden Kantonsbeiträge nicht auf die Gemeinden abzuwälzen und beauftragte das Amt für Gesundheit und Soziales mit der Umsetzung.

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