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Der Krienser Gemeinderat will eine Wasserleitung nach Emmen prüfen

Emmen verfügt über sehr viel Grundwasser. Kriens erwägt, künftig von dort Trinkwasser zu beziehen. Für den Bau einer Leitung könnte man allenfalls Synergien mit einem Grossprojekt nutzen.
Stefan Dähler
Blick ins Wasserreservoir Rippertschwand der Gemeinde Emmen. (Bild: PD)

Blick ins Wasserreservoir Rippertschwand der Gemeinde Emmen. (Bild: PD)

Im Rahmen der Bauarbeiten für das Strassenprojekt Bypass soll die Gemeinde Kriens eine Wasserleitung nach Emmen prüfen. Das forderte Beat Tanner (FDP) in einem Postulat. Emmen verfügt bekanntlich über grosse Grundwasserreserven.

Der Krienser Gemeinderat ist bereit, den Vorstoss entgegenzunehmen, wie er nun mitteilt. «Da die Wasserlieferverträge 2022 auslaufen, müssen wir uns ohnehin mit dem Thema befassen», sagt Bau- und Umweltvorsteher Matthias Senn (FDP). Die Wasserleitung nach Emmen stelle eine prüfenswerte Option dar, da im Rahmen des Bypasses eine solche aus Brandschutzgründen sowieso gebaut werden müsse.

Derzeit stark von Luzern abhängig

Derzeit bezieht die Kriens 60 Prozent des Wassers von Energie Wasser Luzern (EWL), der Rest kommt aus eigenen Quellen. Für die Zeit nach 2022 holt der Gemeinderat Offerten von EWL, Horw und Emmen ein. Der Bau einer Leitung mit dem Bypass-Tunnel ist aber erst für später eine Option, weil das Strassenprojekt frühestens ab 2025 gebaut wird. Der Vorteil an Emmen wäre, dass es sich um Grundwasser handle. «Dieses ist weniger aufwendig aufzubereiten und daher etwas günstiger», sagt Senn. Allerdings wären Investitionen in ebendiese Wasserleitung nötig.

Der Bezug des Wassers sorgt in Kriens immer wieder für Diskussionen. So wollte der Gemeinderat eine Fusion der Wasserversorgung mit EWL prüfen. Der Einwohnerrat lehnte entsprechende Abklärungen 2015 jedoch ab. Im vergangenen Hitzesommer entschied das Krienser Bau- und Umweltdepartement, die Wassermenge aus den Brunnen zu reduzieren. Dies, weil die Erträge aus den gemeindeeigenen Quellen stark zurückgingen (wir berichteten). Zwar hat Kriens die Möglichkeit, mehr Wasser als vereinbart von EWL zu beziehen, muss dafür jedoch einen Aufpreis zahlen.

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