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Der Luzerner Vicino-Pavillon
wechselt ans andere Ufer

Das hölzerne Lokal wurde am Montagmorgen vom Neustadt- ins Würzenbachquartier transportiert. Der Verein Vicino will künftig auch dort ältere Menschen unterstützen.
Stefan Dähler
Der Schwertransport unterwegs auf der Seebrücke. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 8. Juli 2019)

Der Schwertransport unterwegs auf der Seebrücke. (Bild: Dominik Wunderli, Luzern, 8. Juli 2019)

Es bot sich ein aussergewöhnliches Bild auf den Luzerner Strassen: Der Verein Vicino für Hilfe im Alter hat am Montagmorgen seinen Holzpavillon vom linken aufs rechte Seeufer gezügelt – begleitet von der Polizei. Der Pavillon wurde beim Bleichergärtli im Neustadtquartier abgebaut und durch die Stadt ins Würzenbachquartier transportiert. Im November soll der Pavillon dort auf dem Vorplatz der reformierten Kirche eröffnet werden und als Quartier- Treffpunkt dienen, wie der Verein mitteilt.

Der Standort in der Neustadt bleibt jedoch erhalten. Die Aktivitäten würden vorübergehend in ein Lokal an der Claridenstrasse 2 im vierten Stock verlagert, bis Ende August der definitive Standort an der Claridenstrasse 4 im Himmelrich-Neubau der Allgemeinen Baugenossenschaft Luzern (ABL) eröffnet wird.

Das Ziel von Vicino ist, die Nachbarschaftshilfe im Quartier zu stärken und dazu beizutragen, dass die Menschen im Quartier «sicher und selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung alt werden können», heisst es in der Mitteilung. Der Pavillon diene als «Türöffner», um Kontakte zwischen älteren Menschen im Quartier zu knüpfen. Weiter bietet Vicino Beratungen an und vermittelt bei Bedarf weitere Organisationen und Dienstleistungen.

Dritter Standort im Würzenbach

Mit der Eröffnung im Würzenbach wird Vicino an drei Standorten in der Stadt Luzern präsent sein – neben der Neustadt auch in Littau-Fanghöfli. Gegründet wurde der Verein vor etwas mehr als zwei Jahren als Projekt der ABL und der Spitex Luzern. Während der Pilotphase wurde er auch von der Stadt Luzern finanziell unterstützt. In dieser Zeitspanne beschränkte sich das Angebot auf die Neustadt.

Aus dem Pilotprojekt ist nun eine fixe Leistungsvereinbarung geworden. Das Stadtparlament hat im Juni beschlossen, dass der Verein längerfristig Geld erhält – und zwar 4,6 Millionen Franken, verteilt auf zehn Jahre (wir berichteten). Mit dem Geld sollen in den nächsten Jahren weitere Standorte aufgebaut werden, etwa in den Quartieren Wesemlin und Langensand/Matthof. Neben der Stadt unterstützen auch Stiftungen und Gönner den Verein.

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