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Der neue Krienser Stadtteil
gewährt erste Einblicke

Wie ist die Aussicht von der Dachterrasse des neuen Mattenhof-Hochhauses? Die Areal-Entwickler laden zum Tag der offenen Baustelle. Die Arbeiten laufen aber noch auf Hochtouren, wobei es ein Problem gibt.
Roman Hodel
Blick vom Dach des Mattenhof-Hochhauses auf Teile des neuen Quartiers. Von links: Gesamtprojektleiter Hannes Schmuckli, Projektleiterin Claudia Siegle und Arealmanager William White. (Bilder: Roman Hodel (Kriens, 28. September 2018))

Blick vom Dach des Mattenhof-Hochhauses auf Teile des neuen Quartiers. Von links: Gesamtprojektleiter Hannes Schmuckli, Projektleiterin Claudia Siegle und Arealmanager William White. (Bilder: Roman Hodel (Kriens, 28. September 2018))

Wie ein Ufo, das im Gewerbegebiet gelandet ist – so sehen manche den Mattenhof; dieses neue Quartier auf Krienser Boden, direkt beim gleichnamigen S-Bahnhof. «Wir haben immer betont, dass wir hier ein dichtes Stück Stadt bauen und keine Parkanlage mit zwei, drei Häusern», sagt Claudia Siegle, Projektleiterin bei der Arealentwicklerin Mobimo. «Stehen die Leute jedoch erst einmal inmitten der Gebäude, oder in einem der oberen Stockwerke, kommen sie aus dem Staunen nicht mehr heraus.» Das erlebe sie bei den zahlreichen Führungen durch die Baustelle.

Nur: In diesen Genuss kamen bislang vornehmlich Behördenvertreter, Politiker, Anrainer. Jetzt ist laut Siegle die ganze Bevölkerung an der Reihe. Deshalb findet am 20. Oktober von 10 bis 15 Uhr ein Tag der offenen Baustelle statt (siehe Hinweis am Ende des Artikels).

Auch Kunst soll es geben

Die Mobimo gewährt dabei Einblicke in verschiedene Gebäude, die allesamt noch im Bau sind. An verschiedenen Posten erklärt sie den Besuchern, was da entsteht. Man erfährt beispielsweise von einer interaktiven Kunstinstallation, die je nach Tages- beziehungsweise Nachtlicht anders zu sehen sein wird. Oder von einem Wasserspiel, das es in der Region Luzern so noch nicht gibt. Als Höhepunkt können die Besucher auf die nur für Bewohner zugängliche Dachterrasse in der 15. Etage des Hochhauses, Seeblick garantiert. Und natürlich darf ein Blick in die Musterwohnungen nicht fehlen.

Ein Stück Stadt in der Agglo: Rechts das Hotel Holiday Inn, hinten das Hochhaus.

Ein Stück Stadt in der Agglo: Rechts das Hotel Holiday Inn, hinten das Hochhaus.

Rund 20 von 129 Wohnungen sind vermietet

Auch wenn der Tag, wie Siegle betont, kein Vermarktungsanlass für die Wohnungen ist, so hätte man dennoch nichts dagegen, sollte der eine oder andere Besucher Interesse zeigen. Von den 129 Mietwohnungen sind aktuell rund 20 vermietet. «Mit Blick auf die vielen anderen Neubauwohnungen, die teils in nächster Nähe auf den Markt gekommen sind, und den Umstand, dass der Bezug erst ab April 2019 beginnt, ist das ein guter Wert», sagt Mobimo-Arealmanager William White. «Selbst mit Musterwohnungen ist die Vermietung ab Rohbau generell schwieriger, weil man halt noch nicht sieht, was man bekommt.»

Unter jenen, die bereits einen Vertrag unterschrieben haben, befänden sich vor allem junge Paare, Senioren oder Singles. Einige davon würden aus den Kantonen Ob- und Nidwalden zuziehen. «Sie wollen urban, aber trotzdem nicht in der City wohnen», sagt White. «Da sind sie bei uns genau richtig.» 2,5 Zimmer kosten zwischen 1410 und 1940 Franken brutto, 3,5 Zimmer zwischen 1815 und 2790 Franken.

Blick in eine Musterwohnung in der 6. Etage des Hochhauses.

Blick in eine Musterwohnung in der 6. Etage des Hochhauses.

Auch auf den Büroetagen und in den Erdgeschossen sind noch Flächen zu haben. Rund 1300 Leute werden ab nächstem Jahr auf dem Areal arbeiten – vornehmlich bei der Swisscom, dem Luzerner Kantonsspital (Luks) und dem Hotel Holiday Inn.

Lieferant ist in Verzug

Beim Hotel sind die Arbeiten am weitesten fortgeschritten, wie Gesamtprojektleiter Hannes Schmuckli von HRS Real Estate sagt: «Sogar die Teppiche sind verlegt und die Tapeten aufgezogen.» Auch sonst läuft auf dem ganzen Areal der Innenausbau mit 135 Mitarbeitern auf Hochtouren. Weitere 22 Angestellte kümmern sich um die Umgebungsarbeiten. Und dann sind immer noch 40 Leute daran, die Fassaden zu erstellen. «Hier haben wir ein Problem, weil ein Stein-Lieferant in Verzug ist», so Schmuckli. Er hofft daher auf weiterhin milde Temperaturen, «damit wir trotzdem vor einem allfälligen Wintereinbruch fertig werden.»

Bis die ersten Mieter einziehen oder den Betrieb aufnehmen, dauert es ohnehin noch ein Weilchen: Ab 1. April sind die ersten Wohnungen bezugsbereit. Auch das Hotel will im April loslegen. Andere wie etwa das Luks starten erst im Juni. Laut Schmuckli wird wohl während des ganzen nächsten Jahres auf dem Areal irgendwo noch gebaut. Und wenn nicht hier, dann sicher in unmittelbarer Nachbarschaft: Gleich nebenan wächst die Überbauung Matteo mit weiteren 146 Wohnungen sowie Läden und Restaurants in die Höhe. Sie wird auf das Jahr 2020 fertiggestellt.

Hinweis
Tag der offenen Baustelle am Samstag, 20. Oktober, von 10 bis 15 Uhr, mit:
• Rundgang durch das Areal und die bereits fertiggestellten Räumlichkeiten
• Fachinformationen zu Energie, Mobilität, Architektur und nachhaltiger Bauweise
• Rahmenprogramm mit Verpflegung und Unterhaltung für Kinder
Die Besucher werden gebeten, mit ÖV oder Velo anzureisen.

Sogar mit Seesicht: Blick von der Dachterrasse des Mattenhof-Hochhauses in Richtung Horw.

Sogar mit Seesicht: Blick von der Dachterrasse des Mattenhof-Hochhauses in Richtung Horw.

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