Der Pilatus wurde von 290 Freiwilligen «geputzt» und auf Vordermann gebracht

290 Personen haben die Wanderwege wieder instand gestellt. Insgesamt leisteten die Freiwilligen von 20 Vereinen und Gruppen über 2000 Stunden Arbeit.

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(jb)

Am Samstag haben an der 71. Pilatus-Putzete 290 Personen unter Einhaltung des erarbeiteten Schutzkonzepts die Bergwanderwege im Pilatusgebiet wieder instand gestellt. Die 20 Vereine und Gruppen haben laut einer Mitteilung von Pro Pilatus mit Wegmacherhauen, Schaufeln, Rundhölzern und Eisenstangen die von Schnee und Geröll beschädigten Bergwanderwege wieder in Stand gestellt. Es wurden neue Tritte angelegt, Fallholz entfernt und notwendige Sicherungen kontrolliert und ersetzt.

Obwohl der vergangene Winter mit wenig Schnee eher mild war, setzten die starken Niederschläge den Wanderwegen zu. So mussten kleine Erdrutsche beseitigt und die Wassergräben Instand gestellt werden. Erfreulicherweise musste nur wenig Abfall eingesammelt werden, wie Pro Pilatus schreibt.

Bründlenweg musste freigelegt werden

Im Eigenthal am Bründlenweg wurde eine umgestürzte Tanne zersägt und der Bergwanderweg wieder Instand gestellt. Die Alpenfreunde Pilatus Hergiswil haben im Nauen den Winterweg zum Klimsen erneuert und ein weiteres Teilstück vom historischen Saumweg im Nauen vom Geröll freigelegt. Ein weiterer Schwerpunkt war die Kontrolle der Handlauf-Sicherungen mit Ketten und Seilen.

Der Bründlenweg wurde von einer umgestürzten Tanne versperrt.

Der Bründlenweg wurde von einer umgestürzten Tanne versperrt.

Bild: PD
Die Tanne wurde von den Freiwilligen zersägt, und der Weg wieder Instand gestellt.

Die Tanne wurde von den Freiwilligen zersägt, und der Weg wieder Instand gestellt.

Bild: PD

Die Pro Eigenthal und die Gemeinde-Behörden rund um den Pilatus haben sich an den Kosten der Pilatus-Putzete beteiligt sowie Material zur Verfügung gestellt.