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Der Stadtrat überarbeitet das Schulhausprojekt im Würzenbach

Bei der Aufstockung der Schulanlage Würzenbach geht der Luzerner Stadtrat nochmals über die Bücher. Nicht so beim Bericht und Antrag «Attraktive Luzerner Innenstadt», dieser wird am 28. Juni dem Parlament vorgelegt.
Sandra Monika Ziegler
Das Ausbauprojekt für das Schulhaus Würzenbach wird überarbeitet. (Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 15. Mai 2018)

Das Ausbauprojekt für das Schulhaus Würzenbach wird überarbeitet.
(Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 15. Mai 2018)

Gleich zwei Geschäfte hatte die Baukommission an ihrer Mai-Sitzung an den Luzerner Stadtrat zurückgewiesen (Ausgabe vom 29. Mai). Nach interner Diskussion gibt der Luzerner Stadtrat sein weiteres Vorgehen bekannt. Während er bei der Aufstockung der Schulanlage Würzenbach der Aufforderung der Baukommission nachkommt und den Bericht und Antrag nochmals überarbeiten will, sieht er beim Geschäft «Attraktive Luzerner Innenstadt» keine Planänderung vor.

Letzteren Bericht und Antrag, in dem es vor allem um die Carparkierung geht, legt er dem Parlament wie vorgesehen am 28. Juni vor. Der Stadtrat will damit erreichen, dass sich das Parlament inhaltlich mit dem Thema auseinandersetzt.

Fläche mieten für das Provisorium

Die Rückweisung des Berichts und Antrags «Erweiterung Schulanlage Würzenbach» begründete die Baukommission des Stadtparlamentes damit, dass das Geschäft unter enormem Zeitdruck entstanden sei und deshalb zu viele Fragen offen blieben.

Die Kommission wollte den Projektierungskredit von 8,5 Millionen Franken nicht unterstützen, ohne klar zu wissen, ob für den Umbau ein Provisorium nötig ist. Mit einer Überarbeitung, so die Kommission, könne ein fundiertes Bauprojekt erarbeitet und damit auch eine grössere Planungssicherheit gewonnen werden. Sie lehnte das Geschäft einstimmig ab.

Damit wäre es im Parlament wohl chancenlos gewesen. Der Luzerner Stadtrat folgt daher der Baukommission. Er will jetzt über die Bücher gehen und das Geschäft zu einem späteren Zeitpunkt dem Parlament vorlegen. Hat der einstimmige Entscheid in der Baukommission dazu beigetragen?

Die Luzerner Baudirektorin Manuela Jost (GLP) sagt dazu: «Nach internen Diskussionen haben wir uns entschieden, das Geschäft detaillierter darzulegen, jetzt haben wir auch nicht mehr den gleichen Zeitdruck. Wir werden als nächstes uns an die Provisoriumslösung machen.»

Stadtrat wollte kein Provisorium

Dazu werde abgeklärt, ob und wie viel Platz es für das Schuljahr 2019/2020 im nahe gelegenen Schulhaus Schädrüti hat oder ob Raum in einer Drittliegenschaft dazu gemietet werden muss. Aktuell geht der Luzerner Stadtrat davon aus, dass es Platz für eine zusätzliche Kindergartenklasse braucht.

Jost erklärt auch, warum der Stadtrat den Bericht so schnell erarbeitet hatte und eine Rückweisung riskierte: «Wir wollten eine Zwischenlösung, wie beispielsweise einen Provisoriumsbau, vermeiden und haben deshalb mit unserem Bericht und Antrag das Schnellverfahren gewählt, ohne dass das Bauprojekt abgeschlossen ist. Doch auch der Weg mit einem Provisorium ist natürlich möglich.»

Der Stadtrat sei sich durchaus bewusst gewesen, dass dies ein unkonventionelles Vorgehen sei, sagt Jost und fügt an: «Wir waren zuversichtlich, dem Parlament direkt einen Bericht und Antrag für die Kreditbewilligung zu unterbreiten, bevor das Bauprojekt abgeschlossen ist.»

Der Baustart verzögert sich

Der revidierte Bericht und Antrag «Erweiterung Schulanlage Würzenbach» soll noch dieses Jahr dem Parlament vorgelegt werden. Mit dem Erweiterungsbau soll dann im Schuljahr 2019/2020 gestartet werden. Ursprünglich war geplant, dass der Ausbau im Sommer 2019 abgeschlossen ist. Die Erweiterung ist nötig, weil die Schülerzahlen im Würzenbach-Quartier stark ansteigen (Ausgabe vom 16. Mai).

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