Der Verkehr nahm ab - fast überall

Der neue Autobahn-Zubringer entlastet das Rontal spürbar vom Durchgangsverkehr. Nur in Dierikon ist man nicht ganz glücklich.

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Blick auf den Rontalzubringer in Dierikon. (Bild: M. Christen / Neue LZ)

Blick auf den Rontalzubringer in Dierikon. (Bild: M. Christen / Neue LZ)

Seit vierzehn Tagen ist der Rontalzubringer, der neue Autobahnanschluss in Buchrain, in Betrieb. In Root machte man damit bisher nur gute Erfahrungen. Gemeindepräsident Klaus Peter Schmid stellt fest, dass der Durchgangsverkehr in seinem Dorf schlagartig und massiv abgenommen habe. Zahlen gebe es zwar keine, aber vor allem im Feierabendverkehr sei die Reduktion spürbar.

In Ebikon will man die Auswirkungen des Zubringers noch nicht kommentieren. «Es ist zu früh, und es hängt auch davon ab, wie viel Verkehr von Luzern und Adligenswil her über die Schlösslistrasse nach Ebikon kommt», sagt Tiefbauamt-Leiter Urs Christen.

Gemischt fällt die Reaktion in Dierikon aus. «Gefühlmässig, ohne genaue Zahlen zu haben, hat der Verkehr bei uns eher zugenommen», sagt Gemeindeschreiber Karl Mattmann. Er verweist auf den Verkehr vom Business Center D4: «Dieser ergoss sich vorher durch Root zur Autobahneinfahrt Gisikon. Jetzt benützen diese Verkehrsteilnehmer den näher gelegenen Rontalzubringer und fahren durch Dierikon.»

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.