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Detaillisten gegen neues Ladenschlussgesetz

Der Detaillistenverband Kanton Luzern hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich. An der Generalversammlung verpasste sich der Verband neue Statuten und erklärte sein Nein zur Revision des Ladenschlussgesetzes.
Der Detaillistenverband Kanton Luzern sagt Nein zum neuen Ladenschlussgesetz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Detaillistenverband Kanton Luzern sagt Nein zum neuen Ladenschlussgesetz. (Bild: Archiv Neue LZ)

Heinz Bossert, Präsident des Detaillistenverbands Kanton Luzern (DVL), konnte an der Generalversammlung im Restaurant Schlacht in Sempach vom Mittwoch Erfreuliches berichten: Der DVL schloss das Geschäftsjahr 2011 mit einem kleinen Gewinn ab und ist auch von der Mitgliederzahl her gewachsen. Das wertet Bossert als «Vertrauensbeweis gegenüber der Führungscrew».

Eine Führungscrew, die in Zukunft noch effizienter wird handeln können, heisst es in einer Medienmitteilung des DVL vom Freitag. Die anwesenden Delegierten beschlossen nämlich einstimmig die Abschaffung des Aufsichtsrates. Dafür kann der Vorstand gemäss den neuen Statuten bei Bedarf von heute 5 auf 7 Mitglieder aufgestockt werden.

Treuebonaktion ausgedehnt

Was 2011 ebenfalls funktionierte, war die Treuebonaktion «LU-Bon». «Sie kommt bei den Detaillisten wie auch bei der Kundschaft sehr gut an», erklärte Vizepräsidentin Trudy Haldi. Nun hat sich der DVL zur Zusammenarbeit mit der Vereinigung «Probon» entschlossen, die in den umliegenden Kantonen die Konsumentenbindung mittels Treuemarken fördert. So plant man demnächst eine Grossaktion, die den LU-Bon-Kunden ermöglichen wird, über die Kantonsgrenzen hinaus von attraktiven Vergünstigungen zu profitieren.

Einen Wechsel gabs beim DVL auch in personeller Hinsicht: Nach 11-jähriger Tätigkeit als Revisor wurde Ernst Schaller (Eschenbach) verabschiedet. Sein Nachfolger heisst Bruno Albisser aus Hämikon. Der 50-Jährige ist Inhaber des Finanzdienstleisters TopAsssur AG. Unter «Varia» liess es sich der Luzerner Metzgermeister Urs Doggwiler nicht nehmen, den anwesenden Verbandskollegen mit einem originellen Ständchen für die Unterstützung bei der Wahl zum Rüüdigen Lozärner 2012 zu danken.

Nein zum Ladenschlussgesetz

Am 17. Juni entscheidet das Luzerner Stimmvolk über die Lockerung der Ladenöffnungszeiten. Neu soll man an Samstagen bis 17 Uhr einkaufen können, vor Feiertagen bis 18.30 Uhr. Der DVL zeigte sich in der Vernehmlassung zur Gesetzesrevision kompromissbereit, forderte aber im Gegenzug, dass am Vorabend von Weihnachten und Neujahr die Läden um 16 Uhr schliessen sollten.

Parlament und Regierung waren nicht bereit, auf diesen moderaten Anpassungsvorschlag einzugehen. Deshalb engagierte sich der DVL in einem breit abgestützten Referendumskomitee, das innert Kürze 6500 Unterschriften sammelte und damit verantwortlich war, dass nun das Volk das letzte Wort hat. Dazu Vorstandsmitglied und CVP-Kantonsrat Markus Gehrig: «Nur wer Ecken und Kanten zeigt, wird heute von der Politik ernst genommen.»

pd/zim

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