Deutlicher Umsatz- und Gewinnrückgang

Der Innerschweizer Maschinenbauer Komax hat im ersten Halbjahr einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet. Gemäss den vorläufigen Zahlen, die das Unternehmen am Montag veröffentlichte, erreichten die Erlöse rund 140 Millionen Franken.

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Komax-Produktionshalle in Dierikon. (Bild: Archiv Neue LZ)

Komax-Produktionshalle in Dierikon. (Bild: Archiv Neue LZ)

2011 hatte Komax im gleichen Zeitraum noch 184 Millionen Franken erwirtschaftet. Noch deutlicher gingen das operative Ergebnis (EBIT) und der Reingewinn zurück, die im ersten Halbjahr je bei rund 9 Millionen Franken lagen. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch ein EBIT von 27 Millionen Franken und einen Gewinn von 17 Millionen Franken erzielt.

Schlecht lief vor allem die Solarsparte, die laut Komax unter der schwierigen Lage der gesamten Branche leidet. Unter dem Strich stand ein operativer Verlust von rund 10 Millionen Franken. Auch der Medtech- Bereich weist ein negatives Betriebsergebnis aus. Detaillierte Zahlen zum ersten Halbjahr wird Komax am 21. August veröffentlichen.

Ende Mai hatte Komax bereits einen Stellenabbau in seiner schwächelnden Solarsparte bekanntgegeben. 70 Angestellte mussten ihren Arbeitsplatz räumen. Ausserdem führte das Unternehmen am Medtech-Standort La Chaux-de-Fonds Kurzarbeit ein.

Aktie unter Druck

An der Schweizer Börse standen die Komax-Aktien am Montag im frühen Handel unter Druck. Bis 10.15 Uhr verloren sie 3,5 Prozent an Wert. Der Gesamtmarkt SPI lag 0,3 Prozent im Minus.

Analysten zeigten sich über die Höhe der Verluste in den Geschäftssegmenten Solar und Medtech überrascht. «Wir hatten bereits einen Betriebsverlust bei Solar und Medtech erwartet, aber dieser ist noch grösser als erwartet», kommentierte die Bank Vontobel. Zudem erwähne das Komax-Management in der Mitteilung nichts von einer Trendwende.

sda