Die Ansprüche der Sponsoren steigen

Zu den Erfolgsgeheimnissen des Lucerne Festival zählen die langfristigen Partnerschaften mit Top-Sponsoren. Der Sponsoringmarkt ist hart umkämpft.

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48% des Gesamtbudgets von 26.5 Mio Franken spielt der Kartenverkauf ein, 39% geben die Sponsoren und Freunde dazu, 8% das Marketing und 5% kommen von Stadt und Kanton. Im Bild Gustavo Dudamel mit dem Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar im KKL in Luzern. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

48% des Gesamtbudgets von 26.5 Mio Franken spielt der Kartenverkauf ein, 39% geben die Sponsoren und Freunde dazu, 8% das Marketing und 5% kommen von Stadt und Kanton. Im Bild Gustavo Dudamel mit dem Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar im KKL in Luzern. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Zu den Erfolgsgeheimnissen des Lucerne Festival zählen die langfristigen Partnerschaften mit Top-Sponsoren. Der Sponsoringmarkt ist hart umkämpft. Auch in diesem Jahr finanziert das Lucerne Festival sich zu 95 Prozent aus eigenen Mitteln. Knapp die Hälfte des diesjährigen Gesamtbudgets von 26,5 Millionen Franken (dieser Betrag umfasst auch das Festival zu Ostern und das Festival am Piano) wird über den Kartenverkauf generiert, 39 Prozent allein über Beiträge von Sponsoren und Freunden. Das ist im Vergleich zu anderen grossen Musikfestivals ein sehr hoher Wert.

Diesen Anteil zu halten oder gar auszubauen, ist eine Herausforderung für Intendant Michael Haefliger und sein dreiköpfiges Sponsoringteam. Zum Vergleich: Grosse US-Orchester oder US-Musikfestivals haben teils Sponsoringteams von bis zu 30 Personen. «Wir stehen hier im Wettbewerb mit anderen grossen Musik- und Kulturfestivals, aber auch mit Sportwettbewerben. Die Konkurrenz ist enorm, jeder will sich ein möglichst grosses Stück vom Sponsoringkuchen abschneiden», sagt Haefliger.

Das Lucerne Festival kennt verschieden Formen der finanziellen Förderung: Sponsoren und Stiftungen sowie Freunde und Förderer listet das Festival auf. Der grösste Teil wird dabei von den Resident-Sponsoren getragen: Roche, Credit Suisse, Zurich Versicherungs-Gesellschaft AG und Nestlé.

Hans-Peter Hoeren

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