Die Bank konnte nicht mitreden

Die Regierung portiert erstmals einen Kandidaten für den LUKB-Verwaltungsrat. Die Bank wurde aber erst nach dem Entscheid informiert.

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Der LUKB-Hauptsitz in Luzern. (Bild: Pius Armein/Neue LZ)

Der LUKB-Hauptsitz in Luzern. (Bild: Pius Armein/Neue LZ)

Der Luzerner Regierungsrat hat die Nomination von Max Pfister nicht mit der obersten Führung der Luzerner Kantonalbank abgesprochen. «Der Regierungsrat hat entschieden und uns danach informiert», sagt LUKB-Verwaltungsratspräsident Fritz Studer.

Politiker sind besorgt

Es ist das erste Mal seit der Privatisierung der früheren Staatsbank, dass der Kanton und Mehrheitsaktionär selber einen Kandidaten für das Aufsichtsgremium nominiert. Banknahe Kreise befürchten darum, die Regierung habe vor, Einfluss auf das börsenkotierte Finanzunternehmen zu nehmen. Auch Politiker stellen kritische Fragen. «Die Regierung hat Erklärungsbedarf, warum sie von der bisher erfolgreichen Linie abweicht», sagt CVP-Präsident Martin Schwegler. Regierungsrat Marcel Schwerzmann begründet sein Vorgehen mit dem Hinweis auf die zahlreichen ganz privatisierten und teilprivatisierten Einrichtungen, die aus den früheren Staatsbetrieben hervorgegangen sind.

Rainer Rickenbacher

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.