Die Beizenfasnacht lebt von Kleinformationen

Die versteckten Perlen kann man an der Fasnacht in den Beizen finden. Dort sorgen Kleinformationen für gute Laune.

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Max Hoffmann geniesst die Beizenfasnacht am Schmutzigen Donnerstag im Rebstock. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Max Hoffmann geniesst die Beizenfasnacht am Schmutzigen Donnerstag im Rebstock. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Wem an der Fasnacht das Geschränze zu laut, die Temperatur zu tief ist oder wer ganz einfach ausser Atem ist, der findet in zahlreichen Restaurants eine schöne Alternative. Aber keine Angst – auch da muss man nicht auf die Fasnacht verzichten. Beizenfasnacht heisst das Stichwort.

Obwohl die Zahl der Kleinformationen, welche in den Beizen auftreten, eher rückläufig ist, können immer noch etliche Perlen entdeckt werden, die auf der Strasse untergehen würden.

Falsche Töne gut versteckt
Es guugget und tröötet zünftig. Auch zünftig daneben. Obwohl: Gerade bei den kleineren Musigen schwingen oft versierte Musiker die Instrumente. Böse Zungen behaupten, manche würden es einfach besonders effizient verstecken. Kein Problem: Wo, wenn nicht an der Fasnacht, darf man auch falsche Töne mit ruhigem Gewissen spielen? Zudem: Der Platz in den Beizen ist eng, das Programm oft gedrängt.

Die spezielle Modellfluggruppe
Auftrittsorte gibt es viele. Genannt seien an dieser Stelle drei, auch verbunden mit der Hoffnung, dass die Nichtgenannten es verzeihen werden: «Rebstock», «Rathausbrauere» und das Café Suisse, fast schon besser bekannt als «Doorzögli».

An diese Orte verschlägt es neben den Musigen auch die eine oder andere Gruppe, die mit einer Produktion die Stimmung aufhellt. Die «Modellfluggruppe Spiedfeir» ist dieses Jahr sogar mit einem Stargast aus Somalien angereist.

Michael Graber