«Die Bilder gehören auf die Brücke»

Die Jungfreisinnigen lancieren die Diskussion um die Kopien der Kapellbrückenbilder neu. Dabei erhalten sie prominente Unterstützung von Otto Ineichen. Dabei gehe es nicht um die bevorstehenden Wahlen, betonen sie.

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Posierten bereits gestern vor der Kapellbrücke: der Jungfreisinnige Fabian Reinhard, FDP-Nationalrat Otto Ineichen und die Jungfreisinnige Yvonne Ruckli (von links) mit einer der Bilderkopien von Jost Schumacher. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Posierten bereits gestern vor der Kapellbrücke: der Jungfreisinnige Fabian Reinhard, FDP-Nationalrat Otto Ineichen und die Jungfreisinnige Yvonne Ruckli (von links) mit einer der Bilderkopien von Jost Schumacher. (Bild: Eveline Beerkircher / Neue LZ)

«Die Bilderkopien müssen sofort wieder auf der Kapellbrücke aufgehängt werden.» Das sagt der Luzerner Jungfreisinnige Fabian Reinhard. Der 30-jährige IT-Unternehmer lanciert deshalb zusammen mit Yvonne Ruckli (20), Studentin der Politikwissenschaften, und Philipp Brun (27), Student des Bauingenieurwesens, heute Mittag eine ganz besondere Aktion. Ab 12 Uhr werden die drei Grossstadtratskandidaten auf der Kapellbrücke sein und dort für ihr Anliegen weibeln – mit der Unterstüztung von Otto Ineichen. Mit dabei haben sie zu diesem Zweck einige der 146 Bilderkopien, welche der Luzerner Kunstliebhaber und Rechtsanwalt Jost Schumacher für 2 Millionen Franken hat erstellen lassen. Mit ihrer Aktion wollen die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern erreichen, dass die Stadt grünes Licht gibt, damit die Bilderkopien aufgehängt werden.

Billiger Wahlkampf?

Die drei Jungpolitiker betonen, dass es ihre eigene Aktion sei und Schumacher ihnen die Bilder lediglich zur Verfügung stelle. Auf die Frage, ob der Grund für die Aktion nicht in Wirklichkeit die bevorstehenden Wahlen seien, sagt Reinhard: «Wir wollen als Partei wieder Bewegung in die Bilderdiskussion bringen und Themen aufgreifen, die den Puls der Luzerner Bevölkerung treffen.»

Roger Rüegger

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