Luzerner Gemeinden präsentieren ihre Budgets

In diesen Tagen und Wochen legen die 83 Luzerner Gemeinden ihre Voranschläge 2020 vor – mit roten und schwarzen Zahlen.

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Wahlkreis Luzern-Stadt

Wahlkreis Luzern-Land

Adligenswil

Buchrain

Dierikon

Ebikon

Gisikon

Greppen
Dank einer Härtefall-Ausgleichszahlung im Rahmen der kantonalen Ausgaben- und Finanzreform schliesst das Budget 2020 der Gemeinde Greppen mit rund 218'000 Franken im Plus. Durch die Reform wird der Steuerfuss um einen Zehntel auf 1,85 Einheiten gesenkt. Der Gesamtaufwand beträgt über 6,9 Millionen Franken. An der Gemeindeversammlung vom 21. November stehen ausserdem ein Zusatzkredit für die Verlegung der Rigistrasse und ein Sonderkredit für den Ersatz einer Wasserleitung auf der Traktandenliste.

Honau
Das Budget 2020 sieht ein Defizit von 268'700 Franken vor. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 2 Millionen Franken, wie die Gemeinde schreibt. «Die Auswirkungen der Aufgaben- und Finanzreform 18 (AFR18) machen sich in diversen Positionen bemerkbar und sind ein beträchtlicher Anteil am negativ erwarteten Ergebnis», heisst es weiter. Dies beinhaltet auch den Steuerfussabtausch mit dem Kanton. Deswegen ist die Gemeinde Honau verpflichtet, den Steuerfuss 2020 von 1,9 auf 1,8 Einheiten zu senken. Der Finanzplan sieht für 2021 ein kleines Defizit von 36'00 Franken vor, 2022 eine schwarze Null. Die Gemeindeversammlung entscheidet am 27. November über das Budget.

Horw

Kriens

Malters
Die Gemeinde rechnet mit 770'000 Franken Verlust für 2020, wie sie mitteilt. Der Aufwand beträgt 52,8 Millionen Franken. Durch die kantonale Finanzreform steige die Belastung. Zudem verursache die vorgeschriebene Steuerfusssenkung um 0,1 auf 1,95 Einheiten Mindereinnahmen von knapp 1 Million Franken. Über das Budget wird am 17. November abgestimmt.

Meggen
Die Gemeinde budgetiert für 2020 mit Ausgaben von 72,6 Millionen Franken und einem Defizit von knapp 4 Millionen Franken, wie sie mitteilt. Meggen gehöre zu den Verliererinnen der kantonalen Aufgaben- und Finanzreform (AFR 18). Die Mehrbelastung pro Einwohner und Jahr, die durch die AFR 18 entstehe, sei sechsmal höher als der Kanton berechnet hatte und betrage für 2020 über 370 Franken. Nächstes Jahr stehen Investitionen von über 14 Millionen Franken an. Der grösste Betrag wird für die Erweiterung und Sanierung der Schulhäuser Hofmatt und Zentral 2 verwendet. Der Steuerfuss wird bei Budgetgenehmigung mit 0,89 Einheiten angegeben. Abgestimmt wird an der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember.

Meierskappel

Root

Schwarzenberg
Der Gemeinderat von Schwarzenberg sieht im Budget 2020 bei einem Gesamtaufwand von 9,6 Millionen Franken ein Plus von 76'100 Franken vor. Dies bei einem auf 2,1 Einheiten gesenkten Steuerfuss. Die Nettoinvestitionen bewegen sich in der Höhe von 634'000 Franken. An der Gemeindeversammlung vom 20. November befinden die Stimmbürger unter anderem auch über einen Sonderkredit für die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs und über einen Kredit für die zweite Etappe der Sanierung der Schwandenstrasse.

Udligenswil

Vitznau

Weggis
Der Gemeinderat von Weggis kann den Stimmberechtigten ein Budget 2020 mit einem Ertragsüberschuss von 3 Millionen Franken präsentieren. Der Gesamtaufwand beträgt rund 40 Millionen Franken. Der Gemeinderat begründet das Plus mit der steigenden Steuererträgen. Der Steuerfuss sinkt von 1,45 auf 1,35 Einheiten. Die Stimmbürger können an der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember über Budget und Finanzplan befinden.

Wahlkreis Hochdorf

Aesch

Altwis
Die Altwiser Gemeindekasse dürfte nächstes Jahr Gesamtausgaben von knapp 2,9 Millionen Franken aufweisen. Es wird mit einem Aufwandüberschuss von 86'000 Franken gerechnet. Zudem sieht der Gemeinderat Nettoinvestitionen von 325'000 Franken vor. An der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember haben die Stimmbürger das Budget 2020 einstimmig genehmigt.

Ballwil
Der Gemeinderat von Ballwil rechnet für 2020 mit einem Aufwandüberschuss von knapp 256'000 Franken. Zwar soll es dank der kantonalen Aufgaben- und Finanzreform Mehreinnahmen bei der Volksschulbildung geben, aber auch Mehrausgaben, weil Ballwil von einer Nehmer- zur Gebergemeinde wird. Der rund 19 Millionen Franken schwere Haushalt wird durch den auf 1,5 Einheiten gesenkten Steuerfuss zusätzlich belastet. Die Nettoinvestitionen betragen knapp 1,5 Millionen Franken. Die Gemeindeversammlung ist am 27. November.

Emmen

Ermensee
Das Budget 2020 der Gemeinde Ermensee sieht bei einem Gesamtaufwand von knapp 5,5 Millionen Franken und einem Steuerfuss von 2,1 Einheiten einen Ertragsüberschuss von rund 55'000 Franken vor. Auch rechnet der Gemeinderat mit Brutto-Investitionen von 595'000 Franken. An der Gemeindeversammlung vom 25. November wurde das Budget einstimmig genehmigt.

Eschenbach
Bei einem Gesamtaufwand von knapp 41 Millionen Franken schliesst das Budget 2020 mit rund 5000 Franken im Plus. Dies bei einem Steuerfuss von 1,4 Einheiten. Vorgesehen sind Nettoinvestitionen von rund 3,8 Millionen Franken. An der Versammlung vom 12. Dezember befinden die Stimmbürger unter anderem auch über die Abrechnung zur Erdbeton- und Flüssigbodenanlage im Kieswerk, einen Sonderkredit für die Errichtung eines Areal-Netzes mit Fotovoltaik-Anlagen, einen Kredit für den Kauf von Stockwerkeigentum.

Hitzkirch
Der erwartete Gesamtaufwand von rund 37,3 Millionen Franken kann laut dem Hitzkircher Gemeinderat nicht ganz mit Einnahmen gedeckt werden: Die Folge ist ein budgetierter Aufwandüberschuss von knapp 323'000 Franken. Der Steuerfuss beträgt im kommenden Jahr 1,9 Einheiten. Die Investitionsrechnung sieht Netto-Investitionen von rund 3,4 Millionen Franken vor. Das Budget wurde an der Gemeindeversammlung vom 27. November einstimmig genehmigt.

Hochdorf

Hohenrain
Ein Gesamtaufwand von rund 17,8 Millionen Franken, ein Ertragsplus von 22'000 Franken und ein Steuerfuss von 2,25 Einheiten: Das sind die Eckwerte des Budgets 2020 der Gemeinde Hohenrain. Die Stimmbürger können an der Gemeindeversammlung vom 22. November aber auch über weitere Traktanden befinden: Über einen Sonderkredit von 620'000 Franken für die Schulhausdachsanierung, über einen Sonderkredit von 1,05 Millionen Franken für die Sanierung der Ballwilstrasse und über ein revidiertes Personal- und Besoldungsreglement.

Inwil
Der Gemeinderat von Inwil sieht beim Budget 2020 bei einem Gesamtaufwand von knapp 16 Millionen Franken ein Defizit von rund 335'000 Franken vor. Der Steuerfuss sinkt aufgrund der Aufgaben- und Finanzreform des Kantons um 0,1 auf 1,8 Einheiten. Bei der Investitionsrechnung wird mit einer Zunahme der Nettoinvestitionen um 445'000 Franken ausgegangen. Der Gemeinderat plant, ab dem Jahr 2021 den Steuerfuss noch weiter zu reduzieren – auf 1,75 Einheiten. Die Gemeindeversammlung findet am 2. Dezember statt.

Rain
Das Budget 2020 der Gemeinde Rain rechnet mit einem Ertragsüberschuss von rund 22200 Franken. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 17,1 Millionen Franken. Das vorgelegte Budget sowie der Steuerfuss von 1,80 Einheiten wurden an der Gemeindeversammlung gutgeheissen. Ebenfalls abgesegnet wurden die vorgesehenen Investitionsausgaben von 944450 Franken.

Römerswil

Rothenburg
Das Budget 2020 der Gemeinde Rothenburg sieht ein Minus von 286200 Franken vor. Dies bei einem Gesamtaufwand von 41,6 Millionen Franken, wie die Gemeinde mitteilt. Auch in Rothenburg wirkt sich die kantonale Aufgaben und Finanzreform (AFR) schlechter aus, als vom Kanton prognostiziert. Statt einer Entlastung von 395000 Franken rechnet die Gemeinde nun mit einer Mehrbelastung von 400000 bis 450000 Franken. Dennoch sei die finanzielle Ausgangslage der Gemeinde gut. Dank Landverkäufen habe diese die in den letzten Jahren getätigten Investitionen in die Infrastruktur «zu einem wesentlichen Teil selber finanzieren» können. Aufgrund des Steuerfussabtausches mit dem Kanton sinkt der Steuerfuss der Gemeinde 2020 auf 1,8 Einheiten. Dieser soll in den Folgejahren beibehalten werden. Es seien bis 2023 zwar weiterhin kleine Defizite vorgesehen, diese seien aufgrund der geringen Verschuldung aber verkraftbar. Die Gemeindeversammlung stimmt am 26. November über das Budget ab. (std)

Schongau
Bei einem Aufwand von rund 5,4 Millionen Franken geht das Budget der Gemeinde Schongau von einem Minus von 91 000 Franken aus. Die 123 Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung haben das Budget inklusive Investitionsausgaben von 270 000 Franken abgesegnet.

Wahlkreis Sursee

Beromünster
Das Budget 2020 von Beromünster rechnet bei einem Gesamtaufwand von rund 47 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von rund 1,06 Millionen Franken. Der Steuerfuss sinkt aufgrund der Aufgaben- und Finanzreform auf 1,85 Einheiten. Auf diesem Niveau soll er in den nächsten Jahren bleiben. Bei der Investitionsrechnung wird mit einer Zunahme der Netto-Investitionen um 4,63 Millionen Franken gerechnet. An der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember wurde das Budget genehmigt. Dasselbe gilt auch für die übrigen Sachgeschäfte, etwa die Teilrevision des Zonenplanes im Ortsteil Gunzwil.

Büron
Das Budget 2020 der Gemeinde Büron rechnet mit einem Plus von rund 10'000 Franken. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 16 Millionen Franken. Die kantonale Aufgaben- und Finanzreform bringt die Gemeinde dazu, ihren Steuerfuss für das nächste Jahr von 2,2 auf 2,1 Einheiten zu senken. Bis 2022 will der Gemeinderat den Steuerfuss weiter senken: bis auf 2,0 Einheiten. Bei der Investitionsrechnung wird mit einer Zunahme der Netto-Investitionen von 4,5 Millionen Franken gerechnet. An der letzten Gemeindeversammlung wurde das Budget einstimmig genehmigt.

Buttisholz
Ein Gesamtaufwand von knapp 20,4 Millionen Franken, ein Ertragsüberschuss von rund 794'000 Franken, ein Steuerfuss von 2,0 Einheiten: Das sind die Eckwerte des Budgets der Gemeinde Buttisholz für das nächste Jahr. Ein grosser Teil des zu erwartenden positiven Abschlusses ist auf die Auflösung der Aufwertungsreserve zurückzuführen, wie der Gemeinderat schreibt. Allein rund 763'000 Franken kommen so der Erfolgsrechnung zugute. Was den Steuerfuss betrifft, sieht der Gemeinderat auf 2021 eine weitere Senkung auf 1,9 Einheiten vor. Fürs 2020 sind Brutto-Investitionen im Umfang von 3,3 Millionen Franken geplant. Die Stimmbürger haben dem Budget an der Gemeindeversammlung vom 27. November zugestimmt.

Eich
Der Gemeinderat von Eich gehört zu den Kritikern der kantonalen Aufgaben- und Finanzreform. Ein Grund wird im Budget ersichtlich: Dieses sieht einen Aufwandüberschuss von knapp 765'000 Franken vor – bei einem auf 1,35 Einheiten gesenkten Steuerfuss und einem Gesamtaufwand von rund 11,7 Millionen Franken. Geplant sind Nettoinvestitionen in der Höhe von 1,26 Millionen Franken. An der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember befinden die Stimmbürger ausserdem über einen Projektierungskredit für die Überbauung Seepark.

Geuensee

Grosswangen
Der Gemeinderat budgetiert für das kommende Jahr bei einem Gesamtaufwand von rund 24 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von rund 113'000 Franken. Dies bei einem auf 1,85 Einheiten gesenkten Steuerfuss. Bei der Investitionsrechnung sind Netto-Investitionen von knapp 576'000 Franken geplant. Auch für die Jahre 2021 bis 2023 erwartet der Gemeinderat jeweils Aufwandüberschüsse. Das Budget wurde an der Gemeindeversammlung vom 28. November einstimmig genehmigt. Mehrheitlich zugestimmt wurde auch einem Sonderkredit für die Schiessanlage Feldgass von 485'000 Franken.

Hildisrieden
Wie alle anderen Gemeinden muss auch Hildisrieden auf nächstes Jahr den Steuerfuss um eine Zehntelseinheit senken. Bedeutet in diesem Fall: auf 1,6 Einheiten. Entsprechend sieht das Budget einen Aufwandüberschuss von knapp 305'000 Franken vor. Dies bei einem Gesamtaufwand von knapp 14 Millionen Franken. Auch für die Folgejahre budgetiert der Gemeinderat Aufwandüberschüsse. Die finanzielle Situation der Gemeinde bleibe aber stabil, so der Gemeinderat. Die Nettoinvestitionen betragen rund 1,4 Millionen Franken. Das Budget wurde an der Gemeindeversammlung vom 26. November einstimmig genehmigt.

Knutwil
Einen Ertragsüberschuss von rund 1400 Franken, ein Gesamtaufwand von 11,5 Millionen Franken und ein um eine Zehnteleinheit auf 2,05 Einheiten gesenkter Steuerfuss: Das sind die Eckwerte des Budgets 2020 der Gemeinde Knutwil. Zudem sind für nächstes Jahr Nettoinvestitionen von 9,5 Millionen Franken geplant. An der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember befinden die Stimmbürger zudem unter anderem über Abrechnungen, einen Zusatzkredit für den Neubau der Mehrzweckhalle St. Erhard und die Teilrevision der Ortsplanung.

Mauensee
Der wesentlich höhere Finanzausgleich sowie Mehrbelastung bei der Übernahme von Sozialleistungen aufgrund der AFR 18 sind der Hauptgrund für das Minus von 270 000 Franken, das die Gemeinde für das Jahr 2020 budgetiert. In den Vorjahren hatte die Gemeinde grosse Anstrengungen unternommen, ihre Finanzen zu sanieren. Die Gemeindeversammlung beschliesst am 11. Dezember über das Budget.

Neuenkirch
Das Budget 2020 der Gemeinde Neuenkirch rechnet mit einem leichten Plus von rund 7000 Franken. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 49 Millionen Franken. Der Steuerfuss sinkt aufgrund der Aufgaben- und Finanzreform des Kantons um 0,1 auf 1,85 Einheiten. Bei der Investitionsrechnung wird mit einer Zunahme der Nettoinvestitionen um 15,4 Millionen Franken gerechnet. An der Gemeindeversammlung vom 25. November stehen auch neue Gemeindereglemente, die Teilrevision der Ortsplanung und sieben Einbürgerungen auf der Traktandenliste.

Nottwil
Drei Jahre mit roten Zahlen erwartet der Gemeinderat von Nottwil: Das Budget 2020 sieht bei einem auf 1,85 Einheiten gesenkten Steuerfuss ein Minus von 661'000 Franken vor, auch danach wird mit Aufwandüberschüssen von 913'000 respektive 373'000 Franken gerechnet. Die Traktandenliste zur Gemeindeversammlung vom 21. November hält auch die Abrechnung des Sonderkredits und der Zusatzkredite für die Erschliessung Oberey, die Genehmigung des Informations- und Datenschutzreglements und eine Ersatzwahl bereit.

Oberkirch
Das Budget 2020 der Gemeinde Oberkirch sieht bei einem Gesamtaufwand von rund 28,8 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von rund 247'000 Franken vor. Dies bei einem Steuerfuss, der aufgrund der kantonalen Finanzreform auf 1,55 Einheiten gesenkt wird. Auf diesem Niveau soll der Steuerfuss auch in den kommenden Jahren bleiben. Für das nächste Jahr sind zudem Brutto-Investitionen in der Höhe von knapp 5 Millionen Franken geplant. An der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember haben die Stimmbürger das Budget gutgeheissen.

Rickenbach
Die 88 anwesenden Stimmberechtigten der Gemeindeversammlung haben das Budget 2020 abgesegnet. Bei einem Steuerfuss von 2,00 Einheiten und einem Gesamtaufwand von rund 20,3 Millionen Franken rechnet dieses mit einem Plus von 473 800 Franken. Auch abgesegnet wurden Investitionsausgaben von 1,3 Millionen Franken sowie ein Sonderkredit über 600 000 Franken zur Sanierung der Gemeindestrassen.

Ruswil
Der Gemeinderat von Ruswil rechnet für das Jahr 2020 bei einem Gesamtaufwand von rund 37 Millionen Franken mit einem Minus von knapp 206'000 Franken. Neben Ertragsausfällen aufgrund der Steuerfuss-Senkung (von 2,1 auf 2,0 Einheiten) durch die Aufgaben- und Finanzreform führt auch ein höherer Personalaufwand zum schlechten Ergebnis. Der Aufwandüberschuss kann mit dem vorhandenen Eigenkapital aufgefangen werden. Für die Jahre 2021 und 2022 will der Gemeinderat den Steuerfuss wieder auf 2,1 Einheiten erhöhen, ehe für 2023 wieder 2,0 Einheiten gelten sollen. Die Stimmbürger können am 17. November an der Urne über das Budget, den Finanzplan, die Abrechnung über die Sanierung und den Ausbau der Schwerzistrasse befinden. Auch findet eine Konsultativabstimmung zur Standortwahl des neuen Gemeindehauses statt.

Schenkon
Im Budget von Schenkon steht ein Gesamtaufwand von knapp 22,5 Millionen Franken einem Gesamtertrag von knapp 21,9 Millionen Franken gegenüber. Es wird mit einem Minus von 620'000 Franken gerechnet. Der Steuerfuss sinkt aufgrund der kantonalen Aufgaben- und Finanzreform auf 1,2 Einheiten. Diese Reform hat den Gemeinderat in der Botschaft zu einer Kritik veranlasst. So sei die Mehrbelastung pro Kopf weit höher als die versprochenen 60 Franken. Immerhin: Nach weiteren Defiziten 2021 und 2022 rechnet der Gemeinderat 2023 mit einem Ertragsüberschuss von über 5 Millionen Franken. Und das bei gleichbleibendem Steuerfuss. An der Gemeindeversammlung vom 28. November haben die Stimmberechtigten das Budget und Nettoinvestitionen von fast 5 Millionen Franken genehmigt.

Schlierbach
Ein Ertragsüberschuss von 602'000 Franken bei einem Aufwand von 5,2 Millionen Franken: So präsentiert sich das Budget der Gemeinde Schlierbach für nächstes Jahr. Der Rekordüberschuss ist laut Gemeinderat auf eine Überführung von zweckgebundenen Reserven in das Eigenkapital zurückzuführen und nicht nachhaltig. Aber auch ohne diese Massnahme sei die Finanzlage wegen der Aufgaben- und Finanzreform besser. Vor allem der neue Kostenteiler bei der Volksschule zahle sich für Schlierbach mit einer «sehr hohen Schülerintensität» aus, so der Gemeinderat. Der Steuerfuss sinkt für nächstes Jahr von 1,75 auf 1,65 Einheiten. Auf diesem Niveau soll der Steuerfuss auch in den nächsten Jahren bleiben. Die Gemeindeversammlung findet am 21. November statt.

Sempach
Das Budget 2020 von Sempach sieht ein Defizit von rund 524000 Franken vor. Dies bei einem Steuerfuss von 1,9 Einheiten und einem Gesamtaufwand von rund 35,5 Millionen Franken. Trotz Minus wurde das Budget an der Gemeindeversammlung von 132 anwesenden Stimmberechtigten zustimmend zur Kenntnis genommen.

Sursee

Triengen

Wahlkreis Willisau

Alberswil
Der Gemeinderat von Alberswil rechnet für das kommende Jahr mit einem Ertragsüberschuss von 93'000 Franken. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 3,4 Millionen Franken. Der Steuerfuss wird aufgrund der kantonalen Aufgaben- und Finanzreform um 0,1 auf 2,05 Einheiten gesenkt, soll gemäss Aufgaben- und Finanzplan ab 2021 aber wieder auf 2,15 Einheiten angehoben werden. Bei den Investitionen rechnet der Gemeinderat mit Ausgaben von 50'000 Franken. Die Gemeindeversammlung findet am 29. November statt.

Altbüron
Die Gemeinde Altbüron rechnet für das kommende Jahr mit einem Aufwandüberschuss von knapp 25'000 Franken. Der Gesamtaufwand beträgt rund 6,5 Millionen Franken. Der Steuerfuss liegt bei 2,2 Einheiten. Nettoinvestitionen sind im Umfang von rund 1,5 Millionen Franken geplant. Die Stimmbürger haben an der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember nicht nur dem Budget zugestimmt, sondern auch einem Sonderkredit von 900'000 Franken für die Sanierung der Roggliswilerstrasse.

Altishofen
Das Budget 2020 ist das erste der mit Ebersecken fusionierten Gemeinde Altishofen. Und es hält bei einem Gesamtaufwand von gut 13,8 Millionen Franken gleich einen Einnahmenüberschuss von knapp 610'000 Franken bereit. Hauptgrund ist die erste Tranche des Kantonsbeitrags an die Fusion von 1,2 Millionen Franken. Der Steuerfuss beträgt nächstes Jahr 1,7 Einheiten. An der Gemeindeversammlung vom 19. November befinden die Stimmbürger nicht nur über Budget und Finanzplan, sondern bestellen auch die Mitglieder von vier Kommissionen.

Dagmersellen
Bei einem Gesamtaufwand von rund 44 Millionen Franken budgetiert der Gemeinderat von Dagmersellen für nächstes Jahr ein Defizit von 480'000 Franken. Der Steuerfuss sinkt um eine Zehntelseinheit auf 1,85 Einheiten. Zudem sind Netto-Investitionen in der Höhe von knapp 3,5 Millionen Franken vorgesehen. Dank eines Eigenkapitals von knapp 15,8 Millionen Franken ist es Dagmersellen möglich, das budgetierte Defizit aus eigener Kraft zu tragen, wie der Gemeinderat schreibt. An der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember wurde das Budget genehmigt.

Ebersecken

Egolzwil
Die Auswirkungen der Aufgaben- und Finanzreform (AFR) 18 werden auch in der Gemeinde Egolzwil spürbar. Der Gemeinderat hält in der Botschaft zur Gemeindeversammlung jedoch fest, dass die Auswirkungen für die Gemeinde zu bewältigen sein sollten. Egolzwil budgetiert für das kommende Jahr bei einem Gesamtaufwand von gut 10 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 370 000 Franken. Dies resultiert aber nicht nur aus der Reform, sondern ist auch auf eine Organisationsanpassung, die Sanierung des Büelenhofs und einen Teil des Rückbaus des Scheibenbestands zurückzuführen, wie es in der Botschaft heisst. Die Gemeindeversammlung findet am 11. Dezember um 20 Uhr im Gemeindezentrum Egolzwil statt.

Ettiswil
Nach dem negativen Ergebnis für das Jahr 2018 dürfte die Gemeinde Ettiswil 2019 besser abschliessen als erwartet, da mit dem Verkauf einer Teilparzelle vom Staldenwald an die Makies AG ein nicht budgetierter Buchgewinn zu erwarten ist, wie die Gemeinde schreibt. Aus dem Budget 2020 resultiert ein Ausgabenüberschuss von 47 000 Franken bei einem Gesamtaufwand von gut 16 Millionen Franken. Der Steuerfuss soll bei 2,05 Einheiten festgelegt werden. Die Stimmbürger von Ettiswil können an der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember um 20 Uhr im Singsaal darüber befinden.

Fischbach
Dank guter Rechnungsabschlüsse und des Verkaufs von Bauland wird die Gemeinde Fischbach das erwartete Defizit von rund 162'000 Franken über das vorhandene Eigenkapital decken. Weitere Eckpunkte des Budgets sind ein Gesamtaufwand von knapp 4,7 Millionen Franken und ein auf 2,3 Einheiten gesenkter Steuerfuss. Bei den Investitionen wird eine Netto-Zunahme um 375'000 Franken gerechnet. Die Fischbacher haben an der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember das Budget grossmehrheitlich genehmigt.

Gettnau
Das Budget 2020 von Gettnau weist bei einem Gesamtaufwand von 7,7 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von gut 400 000 Franken aus. Die Nettoinvestitionen betragen 57 000 Franken. Der Steuerfuss soll auf 2,3 Einheiten gesenkt werden. Die Gettnauer können am Montag, 9. Dezember, ab 20.15 Uhr im Gemeindesaal über das Budget befinden. Zusätzlich wird noch über die Fusion mit Willisau informiert.

Grossdietwil
Schon für 2019 rechnet der Gemeinderat von Grossdietwil mit einem Minus in fünfstelliger Höhe. Im nächsten Jahr dürfte es sechsstellig werden: Knapp 346'000 Franken soll der Aufwandüberschuss betragen. Das bei einem Gesamtaufwand von rund 6 Millionen Franken und einem Steuerfuss von 2,3 Einheiten. Geplant sind Nettoinvestitionen in der Höhe von 609'000 Franken. Auf der Traktandenliste der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember stehen auch ein Zusatzkredit, ein Sonderkredit und Wahlen von Kommissionsmitgliedern.

Hergiswil
Das Budget 2020 der Gemeinde Hergiswil bei Willisau sieht einen Aufwandüberschuss von knapp 153'000 Franken vor. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 16,6 Millionen Franken und einem auf 2,1 Einheiten gesenkten Steuerfuss. Trotz des Minus rechnet der Gemeinderat auch in den Folgejahren mit einem Steuerfuss von 2,1 Einheiten. Die Investitionsrechnung sieht Nettoinvestitionen von rund 1,7 Millionen Franken vor. An der Gemeindeversammlung vom 26. November steht auch die Einbürgerung einer Familie auf dem Programm.

Luthern
Der Gemeinderat rechnet für das Jahr 2020 mit einem Minus von knapp 256'000 Franken. Der Gesamtaufwand beträgt 13,6 Millionen Franken, der Steuerfuss wird auf 2,3 Einheiten gesenkt. Es sind Netto-Investitionen von rund 4,3 Millionen Franken geplant. Die Stimmbürger haben an der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember dem Budget zugestimmt.

Menznau
An der Gemeindeversammlung vom 29. November befinden die Menznauer Stimmbürger in erster Linie über das Budget. Dieses sieht bei einem Gesamtaufwand von rund 23,6 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 100'000 Franken vor. Der Steuerfuss wird aufgrund der kantonalen Aufgaben- und Finanzreform auf 2,1 Einheiten gesenkt – und soll auch in den folgenden Jahren auf diesem Niveau bleiben. Das zweite grosse Thema der Gemeindeversammlung ist ein Sonderkredit für die Sportanlagen Schaubmatte.

Nebikon
Ein Ertragsüberschuss von 238'000 Franken bei einem Gesamtaufwand von rund 18,6 Millionen Franken und einen von 1,9 auf 1,8 Einheiten gesenkten Steuerfuss: So präsentiert sich das Budget der Gemeinde Nebikon für das kommende Jahr. Die Investitionsrechnung sieht zusätzliche Nettoinvestitionen von 860'000 Franken vor. An der Gemeindeversammlung vom 26. November befinden die Stimmbürger nebst dem Budget über einen Zusatzkredit von 40'000 Franken für die Ortsplanungsrevision.

Pfaffnau
Das Budget 2020 der Gemeinde Pfaffnau sieht einen Aufwandüberschuss von knapp 660'000 Franken vor. Die Rechnung 2018 schloss noch mit einem Aufwandüberschuss von rund 1,1 Millionen Franken. Der Gesamtaufwand liegt bei 24,2 Millionen Franken. Der Steuerfuss wird wegen der kantonalen Reform auf 1,85 Einheiten gesenkt, die Nettoinvestitionen belaufen sich auf knapp 1,5 Millionen Franken. Am 11. Dezember findet die Gemeindeversammlung statt. Dabei wird auch über den Stand der Arbeiten beim Murhof und im Dorfkern berichtet.

Reiden
Der Gemeinderat geht durch die kantonale Aufgaben- und Finanzreform von einer verbesserten Situation aus. Konkret wird für nächstes Jahr ein Ertragsüberschuss von knapp 13'000 Franken erwartet. Dies bei einem auf 2,2 Einheiten gesenkten Steuerfuss und Gesamtausgaben von rund 45 Millionen Franken. Für das Jahr 2020 budgetiert die Gemeinde zudem Bruttoinvestitionen von 6,9 Millionen Franken; der Hauptanteil fällt auf den Schulhausneubau Reiden Mitte. Die Gemeindeversammlung ist am 4. Dezember.

Roggliswil
Hat der Gemeinderat im Jahr 2019 für das Finanzplanjahr 2020 noch ein Plus von 116'000 Franken vorgesehen, sieht nun das Budget 2020 einen Aufwandüberschuss von knapp 139'000 Franken vor. Begründet wird das schlechtere Ergebnis teilweise mit der Aufgaben- und Finanzreform. Der Gesamtaufwand beläuft sich auf rund 4,5 Millionen Franken, der Steuerfuss wird auf 2,1 Einheiten gesenkt. An der Gemeindeversammlung vom 28. November haben die Roggliswiler dem Budget einstimmig zugestimmt. Beschlossen wurde auch die Investitionsrechnung mit Netto-Investitionen von 176'000 Franken. Die Stimmbürger haben ausserdem die Teilrevision der Gemeindeordnung und das Reglement für die Controlling-Kommission genehmigt. Zudem wurde einstimmig eine neue externe Revisionsstelle gewählt.

Schötz
In den Jahren 2020-2025 sind in der Gemeinde Schötz Investitionen von insgesamt 31 Millionen Franken an. Das Budget 2020 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 216 000 Franken bei einem Gesamtaufwand von 15,4 Millionen Franken. An der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember, 20 Uhr, im Gasthof St. Mauritz wird auch über zwei Sonderkredite in der Höhe von 2,35 Millionen Franken befunden.

Ufhusen

Wauwil
Der Gemeinderat von Wauwil wird den Stimmbürgern an der Versammlung vom 3. Dezember ein Budget mit roten Zahlen präsentieren. Konkret wird mit einem Minus von 380'000 Franken gerechnet. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 11,6 Millionen Franken und einem Steuerfuss von 2,05 Einheiten. Für 2020 sind Investitionsausgaben von rund 1,5 Millionen Franken vorgesehen. Die Stimmbürger befinden zudem über einen Sonderkredit für die Sanierung der Bergstrasse und zwei Reglemente.

Wikon
Der Gemeinderat von Wikon nimmt die Aufgaben- und Finanzreform zum Anlass, um die vorgeschriebene Senkung des Steuerfusses für 2020 auf 2,4 Einheiten auch in den folgenden Jahren beizubehalten. Für nächstes Jahr wird mit einem Ertragsüberschuss von knapp 18'000 Franken gerechnet. Dies bei einem Gesamtaufwand von knapp 10,5 Millionen Franken. Bei der Investitionsrechnung werden Nettoinvestitionen von 601'000 Franken budgetiert. Die Gemeindeversammlung findet am 26. November statt.

Willisau
Höhere Kosten bei den Ergänzungsleistungen, für Prämienverbilligungen und bei der Pflegefinanzierung führen beim Budget 2020 von Willisau zu einem Minus von 498 '000 Franken (Gesamtaufwand: rund 58 Millionen Franken). Aufgrund der Aufgaben- und Finanzreform wird der Steuerfuss von 2,1 auf 2,0 Einheiten gesenkt. Die vorgesehenen Investitionsausgaben betragen knapp 7,5 Millionen Franken, wobei rund 4,4 Millionen bereits bewilligte Sonderkredite betreffen. Über das Budget wird an der Gemeindeversammlung vom 25. November befunden.

Zell
Ein Aufwandüberschuss von knapp 479'000 Franken bei einem Gesamtaufwand von knapp 24 Millionen Franken und einem Steuerfuss von 1,9 Einheiten: Das sind die Eckwerte des Budgets der Gemeinde Zell. Für Nettoinvestitionen sind knapp 2,8 Millionen Franken vorgesehen. An der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember befinden die Stimmbürger ausserdem über das Kurtaxen- und Beherbergungsreglement, das eine örtliche Beherbergungsabgabe von 50 Rappen und eine Kurtaxe von 1 Franken pro Logiernacht vorsieht.

Wahlkreis Entlebuch

Doppleschwand
Der Gemeinderat von Doppleschwand rechnet für das Jahr 2020 mit einem Plus von rund 10'000 Franken. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 5,3 Millionen Franken und einem Steuerfuss, der auf 2,3 Einheiten gesenkt werden muss. Der Finanzplan der Folgejahre sieht einen gleichbleibenden Steuerfuss vor. Die Investitionsrechnung wiederum sieht Netto-Investitionen von knapp 1,4 Millionen Franken vor. An der Gemeindeversammlung vom 25. November wurde das Budget einstimmig genehmigt.

Entlebuch
Ein Plus von rund 168'000 Franken, ein Gesamtaufwand von knapp 25,5 Millionen Franken, ein Steuerfuss von 2,1 Einheiten: Das sind die Eckwerte des Budgets 2020 der Gemeinde Entlebuch. Die Investitionsrechnung sieht Netto-Investitionen von rund 3,2 Millionen Franken vor. An der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember wurde das Budget einstimmig genehmigt.

Escholzmatt-Marbach
Geht es nach dem Gemeinderat von Escholzmatt-Marbach, sind die finanziellen Aussichten für 2020 gut: Das Budget sieht einen Ertragsüberschuss von rund 397'000 Franken vor. Dies bei einem auf 2,1 Einheiten gesenkten Steuerfuss und einem Gesamtaufwand von rund 40 Millionen Franken. Die vorgesehenen Investitionen betragen netto rund 3,7 Millionen Franken. An der Gemeindeversammlung vom 29. November befinden die Stimmbürger auch über Abrechnungen im Zusammenhang mit dem Alters- und Pflegezentrum Sunnematte.

Flühli
Die Gemeinde Flühli rechnet für das kommende Jahr mit einem hohen Aufwandüberschuss von 739'000 Franken. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 12,1 Millionen Franken und einem auf 2,1 Einheiten gesenkten Steuerfuss. Auch in den Folgejahren rechnet der Gemeinderat mit Defiziten. Dies sei unter anderem auf die kantonale Aufgaben- und Finanzreform zurückzuführen. Die Netto-Investitionen betragen nächstes Jahr knapp 1,7 Millionen Franken. An der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember wurde das Budget genehmigt.

Hasle
Der Gemeinderat von Hasle erwartet für das kommende Jahr einen Aufwandüberschuss von rund 76'000 Franken. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 11,8 Millionen Franken und einem auf 2,3 Einheiten gesenkten Steuerfuss. Zudem sind Netto-Investitionen in der Höhe von rund 1 Million Franken geplant. An der Gemeindeversammlung vom 22. November haben die Stimmbürger das Budget einstimmig genehmigt.

Romoos
An der Gemeindeversammlung vom 29. November befinden die Stimmbürger von Romoos über ein Budget, das einen Aufwandüberschuss von 198'000 Franken vorsieht. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 5,5 Millionen Franken und einem auf 2,1 Einheiten gesenkten Steuerfuss. Geht es nach dem Gemeinderat, soll der Steuerfuss ab 2021 wieder auf 2,2 Einheiten erhöht werden. Ausserdem will der Gemeinderat einen Hausanteil verkaufen. Der entsprechende Antrag wird den Stimmbürgern ebenfalls am 29. November gestellt.

Schüpfheim
Das Budget von Schüpfheim sieht für 2020 einen Aufwandüberschuss von rund 610'000 Franken vor. Dies bei einem Gesamtaufwand von rund 32 Millionen Franken. Letztes Jahr hat das budgetierte Minus 280'000 Franken betragen. Der budgetierte Verlust von nächstem Jahr wird dem Eigenkapital belastet, welches rund 18,4 Millionen Franken beträgt. Der Steuerfuss sinkt im nächsten Jahr von 2,3 auf 2,2 Einheiten. Die Gemeindeversammlung findet am 26. November statt.

Werthenstein
Der Gemeinderat von Werthenstein präsentiert an der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember ein Budget mit einem Aufwandüberschuss von rund 556'000 Franken. Der Gesamtaufwand liegt bei rund 14 Millionen Franken, der Steuerfuss bei 2,15 Einheiten. Der Gemeinderat hat die Auswirkungen der Aufgaben- und Finanzreform zwar grösstenteils erwartet. Die Beiträge an Ergänzungsleistungen und an die Prämienverbilligung seien aber höher. An der Gemeindeversammlung wird zudem ein Mitglied des Urnenbüros gewählt.

Wolhusen
Das Budget 2020 der Gemeinde Wolhusen sieht um knapp 258'000 Franken besser aus als jenes für 2019, hat unter dem Strich aber noch immer ein Minus von knapp 196'000 Franken. Der Gesamtaufwand beträgt rund 33 Millionen Franken. Der Steuerfuss sinkt wegen der Aufgaben- und Finanzreform um 0,1 auf 2,3 Einheiten. Nebst dem Budget wird am 17. November über zwei Sonderkredite und die Totalrevision des Abfallentsorgungsreglements sowie des Informations- und Datenschutzreglements abgestimmt.