Die Fasnacht in Bueri fest in Kinderhand

Buchrain braucht sich um den Fasnachtsnachwuchs keine Sorgen zu machen. Dieser zeigte sich am Buerer Kinderumzug aktiv.

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Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ

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«Der zur Tradition gewordene Kinderumzug vom Samstagnachmittag ist in der Fasnacht von Bueri nicht mehr wegzudenken. Er ist eine gute Grundlage für die Fortentwicklung des kulturellen Lebens in Bueri», sagt René Rohner, Präsident der Monster-Guugger Bueri, die den Umzug organisiert. Was vor 13 Jahren mit nur gerade 12 Nummern bescheiden seinen Anfang nahm, ist heute zu einem Mega-Event herangewachsen. 3000 Besucher waren es am Samstagnachmittag, die 33 Nummern – davon 13 Guuggenmusigen – sehen und hören wollten. Angeführt wurde der Umzug natürlich von den 1991 gegründeten Monster-Guugger, die heuer 20 Jahre alt werden. Ihr diesjähriges Sujet wird erst am Schmutzigen Donnerstag verraten. «Bis dann feiern wir unser Jubiläum als bunter Haufen mit allen ehemaligen Sujet-Kleidern», verrät Präsi René Rohner.

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«Das hier ist überschaubar»

Zum wiederholten Mal am Kinderumzug dabei waren auch Karin Stirnimann aus Inwil mit ihren Kindern Seline (7) als Engel und Julian (5) als Clown. Karin Stirnimann kommt jedes Jahr nach Buchrain. «Das hier ist überschaubar und mit einer Stunde Umzugsdauer gerade richtig für Mütter mit kleinen Kindern», stellt sie fest.

Mäusebande und Umkehrkreisel

Insgesamt war es schlichtweg grandios, was die Lehrpersonen und Spielgruppenleiterinnen mit ihren Kindern auf die Beine stellten. Karin Villiger, Werklehrerin in Buchrain, hat das Klassenthema «Mäusebande» gleich zum Fasnachtsthema gemacht. Kartonschachteln wurden zu gelben Käselaiben umfunktioniert. Ihre Schüler der zweiten Klasse steckten in einem Mäusegewand. «Als Mäusebande ziehen wir durch die Stadt, am Käse fressen wir uns satt», verkündeten sie. «Mäuschen» Xaria (9) und «Maus» Joevin (7) hatten nach dem Umzug aber genug vom Käse und verdrückten genüsslich ihr Mutschli mit Schoggistängeli.

Die STV Buchrain machte sich den Rontal-Zubringer zum Sujet. Dabei schlug er dem Gemeinderat Bueri etwas ganz Neues vor: Bueri Road Pricing mit Umkehrkreisel. «Eine hätti secher Freud am Ganze, üse Vorsteher vo de Gmeindsfinanze.»

Traditionell, urchig kamen die Kleinsten der Spiel- und Waldspielgruppe von Ursula Sidler, Isabelle Burri, Theres Ursprung und Martina Häfliger daher. In blauen Edelweisshemden, roten Hosenträgern und Kuhglocken aus Konservenbüchsen waren die 45 Kids die Lieblinge der Besucher. «Unsere Kinder mussten in den letzten Wochen viel Büchsenravioli essen, damit wir daraus Kuhglocken basteln konnten», verriet Ursula Sidler. Im Anschluss an den Kinderumzug gabs Guuggerkonzerte, bevor zum Monster-Virus-Jubi-Abend gestartet wurde.

Monika van de Giessen