Die Fernwärme Luzern AG blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Die Fernwärme Luzern AG blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Nach fünf Jahren mit hohen Investitionen konnte ein Gewinn von knapp einer Millionen Franken erwirtschaftet werden.

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Die Wärmzentrale in Emmen.

Die Wärmzentrale in Emmen.

Bild: PD

(sre) Die gesamte Länge des Leitungsnetzes der Fernwärme Luzern AG beträgt heute 33 Kilometer. 2019 seien über 180 Kundinnen und Kunden täglich mit ökologischer Fernwärme versorgt, wie der städtische Energieversorger Energie Wasser Luzern AG (ewl) mitteilt. Der Nettoerlös der Fernwärme Luzern AG lag 2019 bei 9,9 Millionen Franken, das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern stieg dabei auf 4,2 Millionen Franken.

Die verkaufte Energiemenge von 67,7 Gigawattstunden wies ein Wachstum von 7,6 Prozent aus. Durch den Bezug der Abwärme der Renergia und der Swiss Steel AG habe man die Nutzung von Erdgas erheblich reduziert können. Der Anteil Abwärme am Energiebezug habe 2019 bei 97 Prozent gelegen, weshalb die Fernwärme Luzern AG die Ökologisierung der Fernwärmeversorgung als «äusserst erfolgreich» bezeichnet. Mit der gelieferten Abwärme könne jährlich ein Äquivalent von 7.3 Millionen Litern Heizöl oder 19’000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Das Fernwärmenetz im Rontal erreicht die Gemeinden Root, Dierikon, Buchrain und Ebikon. Das Netz wird kontinuierlich ausgebaut und bis im Sommer 2020 sollen neue Versorgungsgebiete mit einem Mix aus Gewerbe- und Wohnbau in Ebikon und Root erschlossen werden. Auch in Emmen und Luzern soll das Fernwärmenetz stark wachsen, vor allem im Stadtteil Littau und im Gebiet Emmen Dorf seien neue Projekte in Planung oder in der Realisierung.