Frauenklinik Luzern hat eine zweiköpfige neue Leitung

Die Frauenklinik des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) steht seit 1. Juli unter der Co-Leitung der Chefärztinnen ad interim, Corina Christmann und Barbara Kipp. Sie folgen Andreas Günthert nach.

Drucken
Teilen

Der Spitalrat des Luzerner Kantonsspitals hat Dr. med. Corina Christmann und Dr. med. Barbara Kipp auf 1. Juli 2018 als Chefärztinnen ad interim und Co-Leiterinnen der Frauenklinik am LUKS Luzern gewählt. Sie treten die Nachfolge von Prof. Dr. med. Andreas Günthert an, der auf Ende Juni die Leitung der Frauenklinik abgegeben und das LUKS verlassen hat.

Anerkannte Ärztinnen als Leitungsduo

Corina Christmann und Barbara Kipp sind seit Jahren in leitender Funktion an der Frauenklinik des Luzerner Kantonsspitals tätig und haben sich in ihrer Arbeit über das LUKS hinaus Anerkennung erworben. Zusätzlich zu ihrer Erfahrung in der konservativen und der chirurgischen Frauenheilkunde haben sowohl Corina Christmann als auch Barbara Kipp eine langjährige Zusatzausbildung durchlaufen.

Corina Christmann besitzt den Schwerpunkt im Bereich der Beckenbodenprobleme (Inkontinenz, Senkungsbeschwerden) und der allgemeinen operativen gynäkologischen Chirurgie. Sie befindet sich aktuell in einem Habilitationsverfahren. Barbara Kipp hat eine Schwerpunktausbildung im Bereich der Tumorchirurgie und der allgemeinen operativen gynäkologischen Chirurgie.

Dem engeren Führungsteam der Frauenklinik gehören nebst den beiden Co-Leiterinnen auch Markus Hodel, Chefarzt Geburtshilfe, und die Leiterin Pflege Cornelia Gubser an.

Das Luzerner Kantonsspital freut sich, mit Corina Christmann und Barbara Kipp eine Leitung für die Frauenklinik gefunden zu haben, welche mit Patientinnen sowie dem Netzwerk in der Region Zentralschweiz bestens vertraut ist und die erfolgreiche Arbeit von Professor Andreas Günthert, der die Frauenklinik seit 2013 geleitet hatte, nahtlos weiterführen kann.

LUZERNER KANTONSSPITAL: Chefarztlöhne «mit Augenmass»

Das Rauschen im Blätterwald war gross: Eine Million Franken sollen Chefärzte in Spitälern im Schnitt pro Jahr verdienen. «Trifft auf uns nicht zu», sagt das Luzerner Kantonsspital – und legt die Gehälter offen.
Yasmin Kunz