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Kommentar

Die Grossinvestition ins
Verkehrshaus ist nötig

Das Museum muss sich weiterentwickeln, findet Stefan Dähler, stv. Leiter Ressort Stadt/Region.
Stefan Dähler
Stefan Dähler

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Beim Verkehrshaus geht es Schlag auf Schlag. Zuletzt wurden etwa das Planetarium, die Hallen Luftfahrt und Strassenverkehr neu gestaltet. Weiter soll ab 2020 die Schienenhalle 1 für 36 Millionen Franken durch einen Neubau ersetzt werden.

Dass nun mit dem Neubau der Schienenhalle 2+3 für rund 60 Millionen bereits ein weiteres Grossprojekt ansteht, mag übertrieben wirken. Doch ist es – besonders angesichts des rasanten Wandels im Technologiebereich – unabdinglich, dass das Museum sich weiterentwickelt, um die Besucherzahlen zu halten. Zumal die Schienenhallen im Vergleich zu den modernisierten Bereichen altbacken daherkommen.

Dass beim Verkehrshaus viel gebaut wird, ist nichts Neues. Als die Raumfahrt populär war, wurden von 1969 bis 1972 etwa das Planetarium oder die Halle Luft- und Raumfahrt realisiert. Veränderung war schon immer Teil des Erfolgsrezepts.

Bleibt die Frage, wie stark sich die öffentliche Hand beteiligen soll. Für die vom Kanton Luzern in Aussicht gestellten 25 Millionen gibt es gute Gründe. Mit einem Jahresgewinn von jeweils bloss rund 300'000 Franken vermag das Museum die Investitionssumme kaum zu stemmen – zumal es für die Schienenhalle 1 keine öffentlichen Gelder erhält und bereits Fremdkapital aufnehmen muss. Und nicht zuletzt ist das Verkehrshaus das grösste und erfolgreichste Museum der Schweiz. Das muss dem Standortkanton etwas wert sein. Und idealerweise auch den Nachbarn.

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