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Die Grünen Kriens lancieren eine Initiative zum Schutz der Grünflächen

Die Partei sammelt ab Samstag Unterschriften für ein 15-jähriges Einzonungs-Moratorium. Damit möchte sie Kulturland-Reserven schützen, die ihrer Meinung nach immer stärker unter Druck geraten.
Bruno Bienz, Präsident des Initiativkomitees.

Bruno Bienz, Präsident des Initiativkomitees.

(fg/pd) Die Grünen Kriens wollen die verbleibenden Naherholungsräume in Kriens vor weiteren Einzonungen schützen. Gemeinsam mit einem «politisch breit abgestützten Komitee» sammelt die Partei ab dem 30. März Unterschriften für ein 15-jähriges Einzonungsmoratorium.

Laut den Initiantinnen und Initianten habe die Krienser Bevölkerung ihre Unzufriedenheit über die ausufernde Bautätigkeit bereits deutlich zum Ausdruck gebracht. Im März 2013 haben 71.5 Prozent der Krienserinnen und Krienser dem Raumplanungsgesetz zugestimmt – national lag die Zustimmung bei 63 Prozent. Die wichtigsten Änderungen betrafen die Einschränkung neuer Einzonungen. Eingezont darf nur noch werden, wenn verdichtet wird und die bestehenden Bauzonen nicht mehr ausreichen. Diesem Bedürfnis wolle das Initiativkomitee nun mit einer «griffigen Gesetzgebung» Rechnung tragen.

Reserven seien ausreichend

Das Moratorium würde laut den Grünen Kriens keineswegs zu einem Stillstand führen: «Es bestehen noch Reserven für mehrere Tausend Wohnungen im Gebiet zwischen Eichhof, Mattenhof und Schlund», sagt Bruno Bienz, Präsident des Initiativkomitees. Die Grünen würden ausdrücklich fordern, dass die weitere Entwicklung der Gemeinde auf das Siedlungsgebiet im Raum Luzern Süd fokussiert werde, diese Landstücke und Gewerbegebiete nachhaltig entwickelt und das Gebiet zu einem Vorzeigemodell eines modernen Quartiers mit hoher Lebensqualität werde.

Die Initiative verlange keinen «Einzonungsstopp» auf immer, sondern will einen «Marschhalt». «Über weitere Einzonungen soll dann befunden werden, wenn die heutigen Reserven aufgebraucht sind», sagt Nationalrat Michael Töngi. In 15 Jahren könne diese Frage wieder diskutiert werden. Dies schrieb das Initiativkomitee in einer Medienmitteilung.

Der Ablauf der Sammelfrist ist am 29. Mai 2019. Für das Zustandekommen sind 500 Unterschriften notwendig.

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