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Kolumne

Die Guezli-Versöhnung

Wie ein exotisches Guezli eine Frauenfreundschaft auf die Probe stellt – und ein traditionelles Betti-Bossy-Rezept wieder Eintracht herstellt.
Beatrice Vogel
Beatrice Vogel, Redaktorin Stadt/Region Luzern

Beatrice Vogel, Redaktorin Stadt/Region Luzern

Adventszeit ist Guezli-Zeit. Weil ich nicht nur gern Guezli esse, sondern auch gern backe, treffe ich mich jedes Jahr mit ein paar Freundinnen zum Guezle. Dann bereitet jede einen oder zwei Teige vor, und wir treffen uns bei jemandem zu Hause zum Ausstechen und Backen. So verbringen wir nicht nur einen schönen Nachmittag, sondern haben am Ende alle eine schöne Guezli-Auswahl zum nach Hause nehmen.

Seit Jahren mache ich dann immer denselben Guezli-Teig: sogenannte Kardamomsterne. Die sind nicht nur schmackhaft, sondern auch schön anzusehen, dank einer pinkfarbenen Glasur aus Hagebuttentee. Das Rezept hat eine meiner Freundinnen einst im Internet entdeckt.

Im Vorfeld des diesjährigen Treffens musste ich jedoch erfahren, dass mehrere meiner Freundinnen die Kardamomsterne gar nicht mögen. Statt mich zu informieren, haben sie diese offenbar jeweils stillschweigend heruntergewürgt.

Was soll ich sagen ... Ich habe die Kardamomsterne trotzdem auch dieses Jahr gebacken. Schliesslich will ich nicht darauf verzichten. Vollkommen unversöhnlich bin ich aber auch nicht: Für jene, die sich vor Kardamom grausen, habe ich als zweiten Teig Plantaherzli mitgebracht – die kommen nämlich bei allen gut an.

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