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Die Hauptstrasse bei der Fluhmühle wird dreispurig

Der Strassenabschnitt Fluhmühle bis zur Einmündung Lindenstrasse in der Stadt Luzern soll für 20,1 Millionen Franken verbreitert werden – auch mit einer Busspur. Die Spange Nord spielt ebenfalls eine Rolle.
Hugo Bischof
Um mehr Strassenfläche zu schaffen, soll auch die SBB-Überführung Fluhmühle stark verbreitert werden. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 18. März 2019)

Um mehr Strassenfläche zu schaffen, soll auch die SBB-Überführung Fluhmühle stark verbreitert werden. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 18. März 2019)

Für die Verbreiterung der Kantonsstrasse im Abschnitt Fluhmühle bis Einmündung Lindenstrasse (Coop-Tankstelle) beantragt der Regierungsrat beim Kantonsparlament einen Sonderkredit von 20,1 Millionen Franken. Damit werde die Strassenkapazität für den Langsamverkehr, öffentlichen Verkehr und motorisierten Individualverkehr «massgeblich verbessert» und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer «erheblich erhöht».

Das ist im Detail vorgesehen: Stadteinwärts soll eine separate Busspur und ein Rad-/Gehweg realisiert werden. Für den Radverkehr werden beidseitig Radstreifen von 1,75 Metern Breite erstellt. Stadteinwärts wird der Radstreifen ab der SBB-Überführung Fluhmühle mit der Busspur zu einem 4,75 Meter breiten Rad-/Busstreifen kombiniert. Und das Trottoir, das heute entlang der Bahnlinie Richtung Emmenbrücke verläuft, wird auf die westliche Strassenseite verlegt.

SBB-Unterführung wird verbreitert und erhöht

Die bestehenden Bushaltestellen werden hindernisfrei ausgebaut und sollen den Anforderungen der Bus-Haltestellen für Doppelgelenk-Trolleybuslinien genügen. Dem motorisierten Individualverkehr stehen weiterhin Fahrbahnen mit einer Breite von 3,25 Meter stadteinwärts und stadtauswärts zur Verfügung. Der betreffende Strassenabschnitt ist Teil des Gesamtverkehrskonzepts Luzern Nord vom Kasernenplatz in Luzern bis zur Sprengi in Emmenbrücke.

Ein wichtiger Bestandteil des Bauprojekts ist der Ersatz und die Verbreiterung der gemäss Regierungsrat «ohnehin stark sanierungsbedürftigen» SBB-Überführung Fluhmühle auf einer Länge von 76 Metern. Unter ihr führt die SBB-Bahnlinie Richtung Bern in den Zimmeregg-Tunnel. Gleichzeitig mit dem Neubau wird die Überführung um 2,4 Meter erhöht, um die neuen Anforderungen der SBB bezüglich Lichtraumprofil zu erfüllen.

6 Prozent Mehrkosten wegen Spange Nord

Die Erhöhung der Überführung hat noch einen anderen Grund. Damit würde eine allfällige Realisierung der Spange Nord ermöglicht, «ohne sie zu präjudizieren», so der Regierungsrat. Die – in der Stadt Luzern umstrittene – Umfahrungsstrasse Spange Nord soll vom Autobahnanschluss Lochhof über eine Brücke über die Reuss zur Kantonsstrasse im Bereich Fluhmühle führen.

Ohne Berücksichtigung der Spange Nord fiele die Erhöhung der SBB-Überführung um 30 Zentimeter geringer aus. Das würde die Kosten zwar um 6 Prozent senken. Der Verzicht auf diese Vorinvestitionen (weniger breite und weniger hohe Überführung) hätte gemäss Regierungsrat aber zur Folge, dass diese Massnahmen später allenfalls nur mit erheblichen Mehrkosten realisiert werden könnten. Während der zweijährigen Bauzeit 2021 bis 2023 wird die Strasse immer zweispurig befahrbar sein.

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