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Lichtfestival-Bilanz: Hofkirche war Höhepunkt und Problemherd zugleich

Die Leuchtenstadt leuchtete die letzten Tage noch heller als gewohnt: Vom 10. bis 20. Januar fand das erste Lichtfestival Luzern statt. Bilanz: Die Hofkirche war der Publikumsmagnet und es gibt noch viel Verbesserungspotential.
Janick Wetterwald
Die Umgebung der Hofkirche Luzern wurde während des «Lilu» mit Lichtprojektionen verzaubert. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Januar 2019))
Die Lichtprojektion «Atoll» von Niazi & Schwarz war beim Löwendenkmal installiert. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Januar 2019))
Ein weiterer Standort des Festivals war der Gletschergarten. (Bild: Dominik Wunderli (9. Januar 2019))
Die Lichtprojektion "«Shake it»" von Francois Chaletin am Musikpavillon. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Januar 2019))
Die Hofkirche in ihrem violetten Kleid während dem Lichtfestival Luzern. (Bild: Dominik Wunderli (9. Januar 2019))
In der Kirche war die Lichtprojektion «Genesis» zu sehen. (Bild: Keystone/Urs Flüeler (9. Januar 2019))
Die Lichtprojektion «Genesis» des Zürcher Künstlerkolektiv Projektil in der Hofkirche. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Januar 2019))
Die Lichtprojektion «Genesis» des Zürcher Künstlerkolektiv Projektil in der Hofkirche. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Januar 2019))
Am Lichtfestival Luzern wurden vom 10. Januar bis am 20. Januar rund 17 Lichtkunstprojekte präsentiert. (Bild: Keystone/Urs Flüeler (9. Januar 2019))
Das Künstlerkollektiv «Projektil »strahlt die Hofkirche an. (Bild: Dominik Wunderli (9. Januar 2019))
Auch der Pavillon wird zur Lichtinstallation umfunktioniert. (Bild: Dominik Wunderli (9. Januar 2019))
Die Schneeflocken tragen zur mystischen Stimmung auf dem Schweizerhofquai bei. (Bild: Dominik Wunderli (9. Januar 2019))
Das Lichtprojekt «Atoll» am Löwendenkmal. (Bild: Dominik Wunderli (9. Januar 2019))

Südseefeeling am Fischteich, fotografiert am Gletschergarten. (Bild: Dominik Wunderli (9. Januar 2019))
Eine Lichtprojektion am Schweizerhofquai bei Schneefall. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Januar 2019)
Ein Scheinwerfer und Schneefall bringen Licht ins Dunkel. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Januar 2019))
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Das Lichtfestival Lilu bringt die Stadt Luzern zum Leuchten

Die Premiere des Lichtfestivals Luzern «Lilu» mit über 15 Lichtinstallationen in der Stadt endete am Sonntagabend. Es bot viele Projekte zur freien Besichtigung aber auch ein grösseres Spektakel in der Hofkirche. Die Show Genesis vom Zürcher Künstlerkollektiv Projektil in Zusammenarbeit mit Wolfgang Sieber an der Hoforgel war der Höhepunkt. Tourismusdirektor Marcel Perren sagt:

«Wir haben für die Show in der Hofkirche über 8000 Tickets verkauft.»

Mit den vielen Besuchern kamen aber auch die Probleme: «Der grosse Andrang sorgte teilweise für logistische Probleme zwischen zwei Shows. Wir waren positiv überrascht von so vielen Leuten und wollen die Besucherlenkung für die nächste Ausgabe verbessern.» Perren sagte weiter, dass für nächstes Jahr ein Online-Ticketing vorgesehen sei, um die Organisation zu vereinfachen.

Es war nicht das einzige Aha-Erlebnis: Eine Show in der Hofkirche konnte aufgrund eines Terminkonflikts mit einem anderen Konzert nicht stattfinden. Dazu hielt das Projekt vor der Jesuitenkirche den Wetterkapriolen nicht stand. «Aus solchen Vorkommnissen wollen wir für die nächste Ausgabe lernen und und die Planung verbessern», so Perren.

Finanzierung für die nächsten zwei Jahre gesichert

Insgesamt ist der Tourismusdirektor mit dem ersten Lichtfestival zufrieden: «Die Rückmeldungen von den Besuchern sind positiv und für die Show in der Hofkirche kamen Leute aus der ganzen Schweiz.» Es sei eine Begeisterung spürbar gewesen für «das Lichtfestival in der Leuchtenstadt». Das klingt gut, doch Perren ergänzt: «Für die nächsten zwei Jahre ist die Finanzierung gesichert, darüber hinaus brauchen wir mehr Partnerschaften, mehr Geldgeber die uns unterstützen.» Das Budget pro Festival liegt bei rund 500'000 Franken.

Ein starker Partner sind die Luzerner Hotels unter dem Patronat von Hotellerie Suisse. Sie erhofften sich durch das Festival mehr Übernachtungen im lauen Monat Januar. Ob die erste Ausgabe vom «Lilu» mehr Touristen in die Hotelbetten lockte, wird erst Ende Monat klar. Perren nimmt vorweg: «Die Zahlen werden wohl nicht stark ansteigen. So ein Festival braucht drei bis fünf Jahre Zeit um sich zu etablieren.»

Wir waren mit der Videokamera am «Lilu» unterwegs:

«Lilu» bleibt seiner Linie treu

Neben dem Online-Ticketing wird es gemäss Perren im nächsten Jahr zu keinen grösseren Änderungen kommen. Der Mix aus lokalen, nationalen und internationalen Künstlern soll bleiben, genauso wie der Umfang des Festivals. «Wir haben noch etwas Spielraum, aber es werden nicht plötzlich 30 statt den jetzt 15 Licht-Installationen sein.»

Das Festival findet nächstes Jahr vom 9. bis 19. Januar statt.

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