Die Kandidaten sind überrascht

Das Ergebnis der Wahlumfrage birgt Überraschungen. Der SVP-Kandidat will nun an seiner Bekanntheit arbeiten, der Grüne hofft auf den zweiten Wahlgang.

Drucken
Teilen
Marcel Schwerzmann führt bei der Umfrage vor Yvonne Schärli und Guido Graf. (Bild: Oliver Marx)

Marcel Schwerzmann führt bei der Umfrage vor Yvonne Schärli und Guido Graf. (Bild: Oliver Marx)

Finanzdirektor Marcel Schwerzmann schneidet gemäss einer repräsentativen Wahlumfrage der Neuen Luzerner Zeitung am besten ab. Dennoch bleibt der parteilose Politiker vorsichtig: «Zu sagen, ich wäre bereits gewählt, wäre sehr überheblich.» Positiv überrascht vom guten Abschneiden ist SP-Regierungsrätin Yvonne Schärli. «Ich hätte nie mit diesem Ergebnis gerechnet», sagt die Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements.

Mehrere Kandidaten, die bei der Demoscope-Umfrage schwächer abgeschnitten haben, wollen nun die Werbetrommel rühren. So auch der dritte CVP-Kandidat, Reto Wyss, Gemeindepräsident von Rothenburg: «Mir ist klar: Ich muss an meinem Bekanntheitsgrad arbeiten.»

Der letztplatzierte Adrian Borgula misst Umfragen eine viel geringere Bedeutung zu als der «gelebten Demokratie» und hofft auf den zweiten Wahlgang. Und Urs Dickerhof weiss, dass er den Leuten noch klarmachen muss, wer er ist. Sein Ziel: Beim ersten Wahlgang unter die besten fünf kommen.

Thomas Oswald; rem

Mehr lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.