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Die Konkurrenz war zu stark

Lucerne Health Statt wie geplant 300 kamen jährlich nur bis zu 100 Patienten aus dem Ausland nach Luzern – viele nächtigten auch nicht in Luxushotels, sondern in einer Bleibe im mittleren Preissegment. Betuchte Russen – auch von Luzerner Politikern in Moskau umworben – gehörten zu den Selbstzahlern in den gehobenen Privatabteilungen wie auch Kriegsverletzte aus Libyen. Rund 20 000 Franken kostete eine Behandlung im Schnitt. Die chinesischen Patienten blieben fast gänzlich aus.

«Wir haben gesehen, dass die gewünschten Zahlen nicht erreicht werden können. Daher war die Auflösung der Strukturen angebracht», bilanziert der Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren. «Die Konkurrenz aus dem Ausland ist gross.» Ein Grund ist auch der starke Franken, der Eingriffe für Ausländer in Schweizer Spitälern verteuert. «In einigen Ländern wurde auch die medizinische Versorgung besser. Sie ist der Hauptgrund für den Medizintourismus.»

Ähnlich tönt es bei den Spitälern. Etwa bei der Hirslanden-Klinik St. Anna in Luzern. Mediensprecher Patric Bürge: «Wir verfügen weiterhin über eine Abteilung, die sich um die Belange ausländischer Patienten kümmert. Darüber hinausgehende Aktivitäten sind nicht geplant.» Priorität habe die Gesundheitsversorgung der Zentralschweizer Bevölkerung, wird auch beim Luzerner Kantonsspital betont. Dort werden pro Jahr rund 40 000 stationäre Behandlungen vorgenommen – davon entfällt nur rund 1 Prozent auf ausländische Patienten. (uus)

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