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Die Legende des Kinderschrecks

Die Legende des Schmutzlis ist düster. Vormittelalterliche Zeichnungen und Kupferstiche zeigen den Begleiter des Sankt Nikolaus mit Pferdefuss, Hörnern und geschwärztem Gesicht. In Ketten gelegt und zum Dienst unter dem heiligen Nikolaus verdammt, trat er damals unter Namen wie Belznickel, Beelzebub oder ganz unverblümt als Teufel auf. Warum? Weil der Samichlaus jemanden brauchte, um die unartigen Bengel zu bestrafen. Das Kind, das sein Versli nicht korrekt aufsagen konnte, landete im Sack des Schmutzlis. Sollte das nicht auf die Sprünge helfen, drohte der Sankt Nikolaus den Kindern, dass der Teufel sie auffresse.

Unser Schweizer Schmutzli, dessen Name wohl schlicht auf «der Schmutzige» zurückzuführen ist, hat heute nichts Dämonisches mehr. In einigen Regionen ist er sogar ganz verschwunden. (ss)

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