Die Marke Schweiz ist nun besser geschützt

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Der Name Luzern ist nicht explizit geschützt (siehe Haupttext). Anders sieht es bei der Marke Schweiz aus. Weil Schweizer Produkte mit dem Label Swiss made einen guten Ruf geniessen, versuchen auch ausländische Firmen davon zu profitieren.

Der Missbrauch des Herkunftsiegels hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Jahrelang hat das Parlament deshalb über die Bedingungen debattiert, welche für ein Schweizer Produkt gelten sollen, damit es als solches auf dem Markt auftreten darf. Mit dem Jahreswechsel ist nun die Swissness-Gesetzgebung in Kraft getreten. Sie soll den Schutz der Bezeichnung Schweiz und des Schweizer Kreuzes stärken.

Zum Beispiel müssen bei Industrieprodukten wie Uhren neu mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen. Bisher war ein Anteil von 50 Prozent gefordert. Ausserdem muss der wichtigste Produktionsschritt künftig in der Schweiz erfolgen. (gjo)