Die Massnahmen im Überblick

In einem gemeinsamen Projekt haben die Landwirtschaftsämter der Zentralschweizer Kantone zusammen mit den Fachstellen für Natur- und Landschaftsschutz die Grundlagen für die Landschaftsqualitätsbeiträge in den einzelnen Kantonen ausgearbeitet. Die Massnahmen im Überblick

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a) Einstiegskriterien (für eine Teilnahme am Projekt)

  • Ordnung auf dem Betrieb (zwingend, ohne Abgeltung)
  • Geregeltes Siloballenmanagement (zwingend, ohne Abgeltung)
  • Beizug einer externen Beratung (Beitrag an den Aufwand)
  • Beteiligung an einem Vernetzungsprojekt (fakultativ, mit Anreiz)
  • Beteiligung an mindestens drei Massnahmen aus dem Katalog A (allgemeine Massnahmen) und/oder L (landschaftstyp-spezifische Massnahmen)

b) Allgemeine Massnahmen (Kategorie A)

  • Naturnahe Wege pflegen
  • Durchgehendes Wegnetz pflegen
  • Landschaftsschutzzonen
  • Kulturelle Werte zeigen
  • Terrassenmauern, Trockensteinmauern, Steinwälle, Wüstungen und Färriche pflegen
  • Traditionelle landwirtschaftliche Nutzung von Gebäuden
  • Traditionelle Abgrenzungen pflegen bzw. neu erstellen
  • Holzbrunnen, Stein- und Betontröge unterhalten
  • Einzelbäume, Baumreihen, Alleen und Baumgruppen erhalten bzw. neu pflanzen
  • Naturnahe Kleingewässer pflegen bzw. neu anlegen

c) Landschaftstyp-spezifische Massnahmen (Kategorie L)

  • Siedlungsnahe Biodiversitätsförderflächen
  • Tristen erstellen
  • Zeitlich gestaffelte Futterbaunutzung
  • Kleinstrukturen und Kleinrelief erhalten
  • Wässermatten pflegen bzw. wieder instand stellen
  • Wildheuflächen nutzen
  • verschiedene Ackerkulturen
  • Offenhaltung von landwirtschaftlich genutzten Flächen
  • Hecken pflegen, aufwerten oder neu pflanzen
  • Hochstamm-Obstbäume pflegen und neu pflanzen