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Die neue Präsidentin der Eibeler Volksbühne wirkt lieber im Hintergrund

Marlen Kneubühler steht neu dem Inwiler Theaterverein vor. Diesem ist sie seit 27 Jahren treu.
Yvonne Imbach
Marlen Kneubühler am Set des neuen Stücks «Ein Schluck zuviel». (Bild: Dominik Wunderli, Inwil, 23. April 2019)

Marlen Kneubühler am Set des neuen Stücks «Ein Schluck zuviel». (Bild: Dominik Wunderli, Inwil, 23. April 2019)

Fragt man Marlen Kneubühler (65), warum Theater ein sinnvolles Hobby ist, beginnen ihre Augen zu leuchten: «Weil man die Zuschauer ein paar Stunden zum Lachen bringen und ihre Sorgen vergessen lassen kann. Theater macht zufrieden und glücklich», ist die Inwilerin überzeugt. Sie muss es wissen, denn sie hält der Eibeler Volksbühne seit 27 Jahren die Treue.

Das Hobby hat ihre ganze Familie gepackt: «1996 haben unsere Kinder Corinne und Sascha das erste Mal mitgespielt. Mein Mann Franz wirkt als Helfer bei der Infrastruktur im Hintergrund mit», erzählt sie. 18 Jahre war sie für die Requisiten verantwortlich, in zwei Stücken hat sie eine kleine Rolle übernommen. «Ich agiere aber lieber nicht vor grossem Publikum. Eine Ansprache zu schreiben fällt mir leichter, als sie vor vielen Menschen zu halten.»

Die neuen Aufgaben lässt sie auf sich zukommen

Genau diesen «Job» hat sie nun aber – unter vielen anderen – als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Roman Fabits gefasst. Im letzten September wurde sie als erste Frau in dieses Amt gewählt. Marlen Kneubühler war in den letzten vier Jahren als Vize-Präsidentin bereits im Vorstand aktiv und lässt ihre neuen Aufgaben auf sich zukommen. «Ich schaue mir erst in Ruhe an, wo man Optimierungen vornehmen kann. Wichtig ist mir, dass die tolle Kameradschaft innerhalb des Vereins und die gute Beziehung zu unserem treuen Publikum bestehen bleiben.»

Auch in diesem Jahr dürfen sich die Zuschauer, wie von der Eibeler Volksbühne gewohnt, auf eine turbulente Komödie freuen. Unter der Anleitung von Regisseur Herbert Weber haben die acht langjährigen Spielerinnen und Spieler das Stück «Ein Schluck zuviel» von Pierre Chesnot einstudiert. Ausgerechnet einem Suchtpräventions-Beamten passiert es, dass er ohne Erinnerungen an die Nacht zuvor mit einem handfesten Kater neben einer ihm fremden Frau erwacht. Wer wem in der Folge welche handfesten Lügen auftischt, erlebt man ab heute in Inwil.

Premiere am Samstag um 20.15 Uhr, sechs Aufführungen bis am 11. Mai. Gemeindezentrum Möösli, Inwil. Tickets: www.evb-inwil.ch oder Telefon 079 942 77 71.

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